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Wege zur Akzeptanz von Männern in Strumpfhosen
Die folgenden Gedankengänge sollen zum Nachdenken und Nachahmen animieren. Nichts erledigt oder ergibt sich von allein.
Wenn man etwas erreichen will, sollte man auch bereit sein, selbst einen Beitrag dazu zu leisten, nicht immer nur auf die Anderen warten! |
Sehr oft kann ich in Zuschriften lesen, dass es viele Männer als ungerecht empfinden, dass sie in der Öffentlichkeit nicht mit Feinstrumpfhose
akzeptiert werden. ... oder so ähnlich ... und sich deshalb nicht trauen, Feinstrümpfe offen sichtbar zu tragen.
Eigentlich purer Unsinn! Woher wissen sie das, haben sie es schon einmal probiert oder liegt es viel mehr nur an der eigenen Angst?
Ganz einfach - es kann doch nur das akzeptiert werden, was auch bekannt ist.
Es macht doch keinen Sinn zu jammern '... keiner akzeptiert es ...', wenn es niemand weiß.
D.h., wenn ich mich noch nie in der Öffentlichkeit mit Feinstrumpfhose gezeigt habe, kann ich auch nicht wissen, ob den Anblick jemand ablehnt
bzw. ob mich deswegen jemand kritisiert oder auslacht. Was die Menschen nicht wissen, können sie auch nicht beurteilen.
Es kann doch schließlich niemand von der Allgemeinheit erwarten, dass Männer in Feinstrumpfhosen akzeptiert werden, wenn sie gar nicht weiß, dass
es diese Männer überhaupt gibt.
Man kann sich zwar denken, dass andere vielleicht ablehnend reagieren, einen auslachen oder hänseln könnten, aber mit absoluter Sicherheit kann man
dies nicht sagen, so lange der eigene Test noch aussteht. Die größte Blockade ist demnach im eigenen Kopf vorhanden. Und diese Angst, die mit
Sicherheit jeder hat bzw. anfangs hatte, muss man langsam abbauen. Bei einigen geht es schneller, bei anderen eben etwas langsamer - aber es führt
kein Weg daran vorbei, diese eigene Erfahrung zu machen. Nur wenn man die eigenen Ängste überwindet, kann man endlich das Gefühl genießen, eine
Feinstrumpfhose offen sichtbar zu tragen. Helfen wird einem keiner dabei, man kann sich nur selbst Mut zusprechen.
Um aber nicht als der selbstbewusste 'Oberlehrer' oder 'Vortänzer' dazustehen, kann ich die 'weniger mutigen' beruhigen: bei mir hat diese Entwicklung
mehr als 25 Jahre gedauert. Ständig waren Zweifel und Ängste vorhanden. Erst die Erkenntnis, dass es so nicht weiter gehen konnte, und die Frage
'wie lange soll ich denn noch warten? Ich werde schließlich nicht jünger' brachte bei mir den Durchbruch. Heute stellt sich zwar die Frage
'warum nicht schon viel früher?', aber ändern kann ich es leider nicht mehr. Mir sind durch meine eigene Dummheit die Erlebnisse von vielen Jahren
verloren gegangen. Daher genieße ich es heute umso mehr, endlich frei meiner Leidenschaft
nachgehen zu können.
Selbst heute habe ich manchmal noch gewisse Vorbehalte, aber die beschränken sich auf wenige spezielle Situationen, in denen es wahrscheinlich
unangebracht wäre, eine Feinstrumpfhose frei sichtbar zu tragen. Aber in so einer Situation ist es dann sowieso nicht ratsam, eine kurze
Hose oder gar einen Rock zu tragen.
Schwarze oder gemusterte Strumpfhosen lehne ich für mich persönlich aber ab, wenn ich eine kurze Hose trage. Die schaue ich mir lieber an
hübschen Frauenbeinen an.
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Es ist eine Tatsache, dass sich die meisten Männer selbst im Wege stehen. Sie würden ja gerne eine Strumpfhose anziehen, trauen sich aber nicht.
Der Gedanke 'was könnten die Leute über mich denken' blockiert zu sehr. Die eigene Angst ist einfach zu groß. Der erste Schritt muss von jedem selbst kommen.Es wird mit Sicherheit kein Außenstehender kommen und einen auffordern, eine Feinstrumpfhose anzuziehen, wieso auch. Er weiß ja schließlich nichts davon, dass man dies gerne tun möchte. |
Die einzige Ausnahme wäre die Partnerin oder ein Kollege bzw. eine Kollegin, der/die selbst Feinstrumpfhosen trägt und Mitleid mit einem frierenden Menschen hat oder dem/der gegenüber man einmal so eine Andeutung gemacht hat.
Es gibt nur eine Möglichkeit:
Man muss den inneren Schweinehund (die eigenen Ängste) überwinden, eine Feinstrumpfhose und Shorts anziehen, und raus gehen, z.B. einen
Spaziergang machen. Auch wenn es nur kurz zum Briefkasten um die Ecke ist, oder schnell mal Brötchen holen - es ist aber immerhin ein Anfang. Beim
zweiten Mal dehnt man das ganze entsprechend aus und geht unter Menschen. Nur dort kann man die notwendigen Erfahrungen sammeln.
Im Schutz der Nacht, oder lediglich bei einer langen Hose die Tarnsocken weglassen ist hierbei nicht gemeint, denn das ist nun wirklich keine
besondere Aktion.
Am Tag und unter Menschen stellt sich dann heraus, ob man so akzeptiert wird oder nicht. Macht man diesen Test mit einer zarten, nur leicht glänzenden,
hautfarbenen Strumpfhose, wird man höchstwahrscheinlich noch nicht einmal beachtet. D.h. man wartet umsonst auf irgendwelche Reaktionen.
Und selbst wenn, die Wahrscheinlichkeit, dass man auf die sichtbare Feinstrumpfhose angesprochen wird, ist relativ gering. Denn wie wäre es
denn umgekehrt? Würde man selbst jemanden darauf ansprechen, bloß weil einem dessen Nasenpiercing oder zerrissene Hose nicht gefällt? Wohl kaum.
Deshalb ist die Angst, dumm angemacht zu werden, vielfach unbegründet. Gut, dass man von pöbelnden Gruppen ausgelacht oder angemacht wird, die
Gefahr besteht dagegen immer. Jedoch besteht diese Gefahr auch ohne Strumpfhose..., denn dumme Menschen gibt es überall.
Sehr empfehlenswert für den ersten öffentlichen Auftritt ist auch das Fahrrad. Viele Radfahrer haben ihre Beine enthaart und tragen Strumpfhosen
oder Leggings. Der Anblick ist also nicht neu oder ungewöhnlich.
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Die Erfahrung, dass man in der Regel gar nicht beachtet wird, lässt einen mit der Zeit sicherer und selbstbewusster werden. Für einen selbst wird es irgendwann vollkommen normal werden, dass man eine Feinstrumpfhose frei sichtbar trägt und geht entsprechend damit um. D.h. solange man sich ganz normal verhält und nicht jedem demonstrativ seine feinbestrumpften Beine unter die Nase hält, wird nichts passieren. Allgemeine NormalitätDas bisher geschilderte ist meine eigene Normalität. Eine allgemeine Normalität wird erst dann eintreten, wenn endlich wesentlich mehr Männer meinem Beispiel folgen, und immer öfter ihre feinbestrumpften Beine zeigen. Erst dann wird sich die Öffentlichkeit an den Anblick gewöhnen. Der Weg zur allgemeinen Akzeptanz wird nur auf diese Art und Weise geebnet. Folgerichtig wird dieses praktische und faszinierende Kleidungsstück, mehr ist es ja nicht, auch endlich zur normalen Ausstattung männlicher Bekleidung gehören. |
Gut, Kritiker wird es immer geben und es wird auch nicht gleich jeder Mann in Strumpfhosen zu sehen sein, aber es werden mit Sicherheit mehr werden,
bzw. es trauen sich mehr Männer aus ihrem Versteck heraus.
Aber, so lange sich ein Mann dafür rechtfertigen muss, wenn er mal ein Kleidungsstück außerhalb der 'Norm' anzieht - die Farbe reicht teilweise ja
schon aus - stimmt in unserer Gesellschaft sowieso etwas nicht. Aber ändern kann das nur jeder selbst, indem man nicht auf mögliche Kritiker hört:
Es gibt sie! Eine Mail von einem absoluten Gegner von Männern in Strumpfhosen zeigte dies mehr als deutlich. Auf Nachfrage zeigte sich aber auch,
dass dieser seltsame Zeitgenosse gegen alles und jeden war. Wenn er einem Mann in Feinstrumpfhosen auf der Straße begegnen würde, wäre dies eine
'unglaubliche Provokation', die er nicht akzeptieren kann. - Ist ja auch sein gutes Recht, aber was will er machen?
Jedoch was ist mit meinem Recht bzw. dem Recht vieler anderer Männer? Mir ist mein persönliches Wohlbefinden jedenfalls wichtiger, als das solcher
Typen. Er wird den Anblick eines feinbestrumpften Männerbeines mit Sicherheit überleben. Mein eigenes Leben, meine Träume, Phantasien und Erlebnisse
sind jedenfalls tausend mal wichtiger.
Leider haben mit Levee und Gerbe bisher nur zwei namhafte Hersteller den Schritt gewagt: Levee hat eine kombinierte Damen/Herren-Strumpfhosenserie,
Gerbe dagegen mehrere echte Herren-Strumpfhosen auf den Markt gebracht.
Leider gibt es für diese Strumpfhosen aber noch keine Werbung. Somit sind sie nur Insidern bekannt und der Schritt in die Öffentlichkeit ist somit
ausgefallen. In den Männerabteilungen der Bekleidungsgeschäfte sucht man vergeblich danach.
Dieser erste Versuch ist zwar nur sehr halbherzig gewesen, aber immerhin - alle anderen Hersteller schlafen nur ...
D.h. auf eine Unterstützung durch Hersteller, die ja gezielt Werbung in Zeitschriften bzw. im Fernsehen durchführen könnten, wird man wohl noch
lange warten müssen. In den letzten 10 - 15 Jahren hat sich hier jedenfalls fast nichts getan. Und solange es den Herstellern von Feinstrümpfen
noch gut geht, wird sich daran wahrscheinlich auch nicht viel ändern.
Aus allen bisherigen Ausführungen ergibt sich nur ein Ansatz: jeder ist erst einmal aufgefordert, geeignete Schritte selbst zu unternehmen.
Die eigene Partnerin möglichst früh einbeziehen. Gerade Frauen, die selbst gerne Feinstrumpfhosen tragen, werden nichts dagegen haben. Wenn Sie so
ein 'Schmuckstück' Zuhause haben, haben sie schon einmal gute Karten.
Matt glänzende, hautfarbene, möglichst dünne Strumpfhosen
bieten die ideale Grundlage. Natürlich sollten die Beine enthaart sein, denn auch bei
Frauen sieht es schlecht aus, wenn die Beinhaare sprießen. Draußen, in der 'freien Wildbahn' sich natürlich und ganz normal verhalten, sich nicht
verstecken oder besonders auffällig in Szene setzen. Damit ist es auch egal, ob zu Beginn nur der Gang zum Briefkasten ansteht oder ein kompletter
Einkaufsbummel.
Ganz wichtig ist es auch, seine Feinstrümpfe selbst zu kaufen. Die Verkäuferinnen in den
Fachgeschäften bzw. Fachabteilungen müssen den Mann als Kunde bewusst wahrnehmen. Gute Verkäuferinnen bringen diese Erfahrung auch evtl. bei anderen
Männern ins Spiel, d.h. sie empfehlen Feinstrumpfhosen gerade im Winter auch ihrer männlichen Kundschaft.
Bei möglichst vielen Gelegenheiten, beim Einkaufen, beim Sport, beim Arztbesuch, falls möglich, auch an der Arbeit usw. eine Feinstrumpfhose anziehen.
Man muss gesehen werden ...
D.h. beim Aufbau einer allgemeinen Akzeptanz steht an erster Stelle der Mann selbst. Danach
kommt seine Partnerin und an dritter Stelle die Verkäuferinnen, die das vorhandene Potential zum eigenen Vorteil nutzen könnten.
Jeder Mann, der Feinstrümpfe bzw. Feinstrumpfhosen zu kurzen Hosen tragen möchte, kann dies auch schon heute problemlos tun. Es
spricht absolut nichts dagegen. Eine gewisse Akzeptanz ist bereits vorhanden, wobei man diese Art der Akzeptanz auch eher mit einer Gleichgültigkeit
übersetzen könnte. D.h. wenn jemand der Meinung ist, er 'darf' noch keine Feinstrumpfhosen anziehen, dann doch nur deshalb, weil er vor sich selbst
Angst hat.
Natürlich darf jeder Mann Feinstrumpfhosen anziehen, warum auch nicht. Unnormal ist für mich höchstens die Frage nach dem: 'darf ich?'.
Eine allgemeine Akzeptanz wird es aber erst geben, wenn sich die Männer endlich emanzipieren. Frauen sind intelligenter: sie leben ihre Emanzipation
jeden Tag immer wieder aus. Sie fragen nicht so blöde: 'darf ich?'
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Copyright © 2002-2012 Feinstrumpfhosen Informationen - fsh-info.de
Stand: 19. März 2012
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