Oftmals sind es gerade die Kleinigkeiten, die eine gute Strumpfhose von einer weniger guten Strumpfhose unterscheidet.
Das Material sollte weich, glatt, transparent und haltbar sein. Man muss mit der Hand in eine Strumpfhose hineinfahren können, ohne dass man daran hängen bleibt. Das gleiche gilt, wenn man sich einmal etwas kratzen muss, weil es gerade irgendwo juckt. Eine gute Strumpfhose überlebt diese Aktion, ohne gleich eine Laufmasche zu bekommen.
Normalerweise sollte das Bündchen schön breit sein, damit die Last in der Taille auf möglichst viele Maschen verteilt wird. Zusätzlich ist eine gute und haltbare Naht notwendig, damit die verarbeiteten Elastan-Fäden nicht reißen. Sind diese Details nicht vorhanden, leiert das Bündchen relativ schnell aus, und die Strumpfhose rutscht. Das Höschenteil hat keinen Halt mehr.
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Besonders gute Lösungen bietet Hudson an. Z.B. bei der 'Life 15'
oder der 'Skin 10' hat das besonders weiche und
anschmiegsame Bündchen einen Dehnungsausgleich. Das Bündchen hält sehr gut,
ohne dabei einzuschneiden. Andererseits kann es stark gedehnt werden, so dass auch etwas
dickere Bäuche problemlos darin Platz finden. |
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Hier liegt der Unterschied in der einfachen, dickeren Naht und der Flachnaht. Die Flachnaht
hält wesentlich besser, was sich vor allem beim Bündchen bemerkbar macht. Rein
theoretisch soll sich eine Flachnaht nicht durch enge Kleidung hindurch abzeichnen
(trägt nicht auf). Oft hat man es jedoch nicht unbedingt mit flacheren, sondern
lediglich mit breiteren Nähten zu tun. Diese sind genauso sichtbar, wie einfache
Nähte auch. Aber immerhin halten sie besser ... |
Viele hochwertige Modelle haben auch an der Fußspitze eine Flachnaht. Einfache Nähte können vor allem in engen Schuhen (Pumps) sehr leicht drücken. Besonders gute Spitzennähte hat Falke.
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Generell ist der Zwickel vorhanden, um die Passform und Bewegungsfreiheit zu verbessern, und
um die Belastungen für das Material und die Nähte zu reduzieren. |
Mehr Sinn macht dann die Möglichkeit, diese Strumpfhose auch ohne Slip zu tragen. Denn der
Baumwollzwickel ist auch aus Hygienegründen vorhanden. Dies würde aber im Prinzip auch
nur dann Sinn machen, wenn die Strumpfhose täglich gewechselt und gewaschen wird.
Deshalb: lobenswert ist ein Baumwollzwickel auf jeden Fall, unbedingt notwendig ist er jedoch
nicht.
Oberflächenbeschaffenheit
Wie fühlt sich eine Strumpfhose an - weich, fest, kratzig oder auch glatt? Was kann man von
einer Strumpfhose erwarten? Einige Modelle fühlen sich seidig weich an, aber leider nur so
lange, bis sie am Bein gedehnt werden, dann ist der seidenweiche Touch verschwunden. |
Der Vorteil beider Varianten liegt vor allem in den wesentlich feineren Fäden, die
verwendet werden. Dadurch wird das Material extrem weich und kuschelig.
Bei den Modellen mit Elastan in jeder Maschenreihe (3-dimensional verarbeitetes Elastan) kommt noch die extreme Dehnbarkeit in
Längsrichtung hinzu. Der Tragekomfort ist unübertroffen gut.
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Für den Tragekomfort oder sonstiges ist es unwichtig, in einigen Fällen könnte es sogar stören, weil es evtl. kratzt. Sinnvoll ist ein Rückenschild aber dennoch. Lässt sich doch eindeutig feststellen, wo hinten ist, was vor allem bei nicht ausgeformten Modellen wichtig ist. Ein anderer Vorteil ist die eindeutige Kennzeichnung des Modells. Man weiß immer, welche Strumpfhose man gerade anzieht. Gerade wenn man sehr viele verschiedene Strumpfhosen trägt, ist eine eindeutige Zuordnung sehr wichtig, z.B. wenn man genau dieses Modell nachkaufen möchte und man die Verpackung schon entsorgt hat. |
SpitzenverstärkungenFür offene Schuhe ist es aus optischen Gründen sinnvoll, wenn die Spitzenverstärkung schön transparent ist. Dies sieht einfach besser aus. Das Höschenteil |
Ein aktiver Laufmaschenschutz ist z.B. eine Verstärkung. Das problem ist hierbei aber immer der Kompromiss zwischen Optik und Funktion. Im Bereich der Höschennähte wird eine ein bis zwei cm breite Verstärkung sicherlich nicht stören. Ebenso wenig ein verbreiterter Griffrand am Bündchen. Problematischer sind da schon die Fußspitzen. Einige Hersteller zeigen aber dennoch, dass eine (fast) unsichtbare Spitzenverstärkung und somit mit aktivem Laufmaschenschutz machbar ist.
Bei Wolford ist sie vorbildlich, bei Levee grauenhaft - die Farbkonstanz bei dunklen Strumpfhosen. Das Färbeverfahren ist einer der Punkte, bei dem sich die Spreu vom Weizen trennt. Da hat man evtl. eine tolle Strumpfhose: schön weich und zart, aber übersäht mit hellen und dunklen Längsstreifen. Hier wird die Optik zerstört. Nur aus großer Entfernung sind solche Strümpfe ansehnlich.
Natürlich zieht man die Verpackung nicht an, und von daher ist dieser Punkt eigentlich
unsinnig. Seine Berechtigung hat er aber dennoch, denn viele Feinstrumpfhosen erhalten ihre
ersten Beschädigungen bereits in der Verpackung.
Weiterhin kann eine gute Verpackung auch zur sortierten Aufbewahrung nach dem Tragen bzw. nach der
Wäsche verwendet werden. Dann stellt sich nie die Frage: 'was war das nun wieder für eine Strumpfhose?'.
Eine wirklich gute Strumpfhose ist nicht unbedingt billig. Sie zeichnet sich durch
möglichst viele der vorher dargestellten Eigenschaften aus. Dennoch ist so ein Modell durchaus preiswert,
weil es eben besser hält, besser aussieht, sich besser trägt ...
Jedoch welches Modell hat nun diese vorgestellten Eigenschaften? Die folgende Übersicht
soll bei der Suche behilflich sein. Eines aber gleich vorweg: Es gibt nur wenige Modelle, die nahe an die perfekte
Strumpfhose heran kommen.
Copyright © 2002-2006 Feinstrumpfhosen Informationen - fsh-info.de
Stand: 15. Oktober 2006
