Im Laufe der Jahre habe ich viele Wandertouren mit kurzer Hose und Feinstrümpfen erlebt. Diese Kombination
hat stets nur Vorteile gehabt. Es war nicht so kalt, wie mit nackten Beinen, aber auch nicht so warm wie mit Hosenbeinen.
Gleichzeitig wurden die Beine nebenbei gebräunt. Ein weiterer Vorteil besteht im Zusammenhang mit Wanderschuhen und speziellen
Socken. Um Blasen usw. zu vermeiden, sollten generell spezielle Wandersocken (z.B. von Falke) verwendet werden. Als zusätzlicher
Schutz haben sich glatte Feinstrümpfe erwiesen.
Halterlose Feinstrümpfe haben gegenüber Feinstrumpfhosen auf Wandertouren ebenfalls einen Vorteil. Strumpfhosen können rutschen und deren Bündchen
einschneiden. Wenn es zu warm wird, lässt sich eine Strumpfhose auch nicht mal eben schnell ausziehen, es sei denn, mal trägt einen Rock.
Je nach Tour kann das zu einem Problem werden. Bei Halterlosen entfallen diese Probleme. Kleiner Tipp, damit die Halterlosen auch auf jeden Fall
halten: Die Oberschenkel oder das Silikon vor dem Anziehen leicht anfeuchten. Das sorgt zusätzlich für einen optimalen Halt. Stundenlange Touren
sind so gerüstet kein Problem.
Gut ausgerüstet machen Wandertouren vor allem in Hochgebirge riesigen Spaß und sind eine gute Tat für das
eigene Wohlbefinden. Funktionskleidung ist hierbei genauso sinnvoll und wichtig wie sehr gute Wanderschuhe. Es wird Zeit, dass
auch Feinstrümpfe als Funktionskleidung angesehen und entsprechend eingesetzt werden. Praktisch sind sie jedenfalls.
Natürlich kann bei den Strapazen einer Wanderung auch einmal ein Strumpf das Zeitliche segnen, weil beispielsweise ein Zweig im Weg war. In diesem
Fall ist es immer ratsam, ein Ersatzpaar mitzunehmen. Mir selbst ist das aber zum Glück noch nicht passiert.
Ein Nebeneffekt ist auf Wandertouren auch wichtig: Hier wird man gesehen. D.h. es gibt kein schnelles Verstecken der feinbestrumpften Beine, im
Gegenteil. Also mitmachen!
![]()
Copyright © 2009-2011 Feinstrumpfhosen Informationen -
fsh-info.de
Stand: 14. Februar 2011
