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Warum der Begriff 'echte' Nylons?In vielen Online-Shops sind sogenannte 'echte Nylons' zu finden. Es handelt sich
hierbei aber dennoch oft nur um Nachahmungen, die in der Optik ihren Urahnen nachempfunden sind. Sie vefügen also ebenso über eine
verstärkte Hochferse und eine Naht. Das typische Auge der echten Nylons fehlt aber. Sie sind auf modernen Rundstrickmaschinen hergestellt
worden und damit ist es nicht notwendig, eine echte Naht zu verwenden. Vom Material her sind die nachgemachten Nylons ebenfalls reine
Geschmackssache - fest und unelastisch, aber schön zart. Um diese unnachgiebigen Strümpfe wenigstens einigermaßen faltenlos tragen zu
können, muss zum einen die Größe optimal stimmen, und zum anderen muss man einen gut sitzenden Strumpfhalter benutzen. |
Echte Nylons werden auf Cotton-Maschinen, sogenannten Flachstrickmaschinen, gestrickt. Es ist also kein runder
Strumpfschlauch vorhanden. Dieser ensteht erst durch das Zusammennähen der beiden Außenseiten. Hierdurch erhalten die Nylons ihre Naht.
Durch eine unterschiedliche Maschenzahl und -weite wird der Strumpf in Form gestrickt.
Durch das Aufkommen der Rundstrickmaschinen wurden im Laufe der 50er Jahre fast alle Nylons mit Naht durch nahtlose 'Nylons' ersetzt. Diese
Strümpfe waren ebenfalls aus 100% Nylon, sind also auch Nylons. Nur sind es eben keine Originale mehr, sondern sogenannte Replikas, also
Nachahmungen.
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Die meisten 'normalen' Strümpfe und Strumpfhosen verfügen über Elastan, um eine elastische, faltenfreie und optimale
Passform zu erreichen. Modelle ohne Elastan erhalten ihre Elastizität durch texturierte Garne. Das sind aufgebauschte Garne, die in
gedehntem Zustand glatt werden (Feinkrepp-Modelle). |
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Ich für meinen Teil kann behaupten, keine idealen Nylon-Beine zu haben, wie auch, ich bin ein Mann. Dennoch habe ich
Replikas getestet, die Größe 4 (also 44-46) hatten. Bei anderen Strümpfen passt diese Größe gut. |
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Stand: 6. Dezember 2007
