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Geheimtipp |
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vertical Nr. 14/Oktober 2002 |
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Claude Hunziker, 47, verheiratet, Vater zweier Kinder, Diagnose Morbus Bechterew seit 1983, hatte lange Zeit Schlafstörungen und dazu kamen, verursacht durch Zugluft, Nässe und Kälte, Schmerzen in den Beinen. Claude Hunziker bekam diese Probleme in den Griff, indem er zwei Dinge in seinem Leben veränderte. Er berichtet darüber im folgenden Beitrag. Vielleicht ist das ein oder andere ein Geheimtipp für andere Bechterew-Betroffene. (ps)
Seit meiner Jugendzeit mache ich Ausdauersport, rauche
nicht und trinke keinen Alkohol. Heute sind meine Bechterew-Schübe nur noch
schwach, und sie gehen ohne Medikamente vorüber. Ich glaube, wir "Bechtis"
haben alle einen gemeinsamen Freund, das ist die Wärme, und drei Feinde:
Zugluft, Nässe und Kalte. Meine Schübe, sind am ausgeprägtesten im Frühling
und im Herbst.
Mit 28 Jahren wurde meine Krankheit erkannt. Starke nächtliche Schmerzen
bewirkten, dass ich ab vier Uhr morgens nicht mehr schlafen kannte. Starke
Schweißausbrüche begleiteten mich fast jede Nacht. Ich musste regelmäßig
Medikamente nehmen, die bei mir einen Brechreiz auslösten.
Da man immerhin etwa 40 Prozent seines Leben, im Bett verbringt, sah ich mich
nach einer anderen Liege um. Bei Aqua Dynamic fand ich professionellen Rat. Ein
"weiches" und heizbares Wasserbett sei für mich das Richtige. Die
Wärme verhindere ein Kältegefühl und das Gewicht des gesamten Körpers liege
gleichmäßig verteilt auf der Matratze. Ich musste mich umgewöhnen, aber der
Nutzen war eindrucksvoll. Nach rund einem Jahr konnte ich wieder in allen Lagen,
auch auf dem Bauch wie in der Jugendzeit, problemlos einschlafen, verspürte
fast keine Schmerzen mehr, und heute kann ich auch einmal bis in den Morgen
hinein liegen bleiben.
Meine Beine blieben glücklicherweise lange Zeit von Beschwerden verschont. In
den letzten Jahren wanderte mein Bechterew leider ins Knie. Dies wurde mir vor
allem beim Wandern schmerzlich bewusst.
Eines Tages bemerkte ich zufällig, als ich ein Dokument in einem nicht
geheizten Raum unterschreiben musste, dass meine Hände durch die Kälte
feinmotorisch gestört waren. Das gleiche Problem bestand auch bei den Füssen.
Es wurde mir bewusst, dass eine Kältebrücke zwischen Sockenende und langer
Unterhose bestand. Das war Gift für meine Knie, insbesondere bei Luftzug.
Die Lösung fand ich bei den Frauen die mit ihrer großen Auswahl an
Strumpfhosen dieses Problem nicht kennen Ich überwand meinen Widerstand, machte
es den Frauen nach und zog blickdichte Strumpfhosen an. Sie bieten großen
Tragekomfort, Bewegungsfreiheit und sind rutschsicher. Sie können bis weit
über das Gesäß hochgezogen werden. Die Strumpfhosen wirken wie eine zweite
Haut, welche verhindert, dass Zugluft an den Körper kommt. Je nach Jahreszeit
und Temperatur können dicke oder dünne Strumpfhosen gewählt werden. Wer unter
Krampfadern leidet, kann Stützstrumpfhosen anziehen.
Die Schmerzen verminderten sich allmählich. Heute bin ich in den Beinen wieder
schmerzfrei.
Claude Hunziker
Zur Verfügung gestellt von Claude Hunziker, veröffentlicht in 'vertical'.
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Stand: 20. Oktober 2002
