Männer und feine Strumpfhosen


Warum ziehen Männer Damenkleidung an?


Die Gründe hierfür sind sehr vielfältig und daher lässt sich diese Frage nicht so einfach beantworten. Jeder Mann kann andere Beweggründe haben. Deshalb möchte ich nachfolgen verschiedene Ansätze darstellen, die natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben. Dennoch schon einmal ein erster und einleuchtender Grund:

Weil es Spaß macht und gut tut - ganz einfach!


Vereinzelt fragten mich Besucher, die selbst keine Feinstrumpfhosen tragen, nach den Gründen:
'Warum ziehen Männer diese zwickenden und engen Feinstrumpfhosen an?'
oder:
'Was sind die Beweggründe? Warum ziehen Männer Damenkleidung an?'
oder auch:
'Wenn Männer und Frauen sich gleich kleiden, wie soll man sie dann noch auseinander halten?'.
'Sind diese Männer nun alles Fetischisten oder Transvestiten, oder was sonst?'

Also alles durchaus berechtigte Fragen ...


Ein Psychologe würde die letzte Frage wahrscheinlich beantworten mit: 'Beides'! Wobei er dabei nicht weit genug überlegt und nicht tief genug im Thema steckt.


Was sagt der Duden dazu?


  • Fetisch: magischer Gegenstand
  • Fetischismus: (Fetischverehrung) krankhaftes übertragen des Geschlechtstriebes auf Gegenstände.
  • Transvestismus: Psychisches (sexuelles) Bedürfnis, Kleidung des anderen Geschlechts zu tragen.
  • Sucht: krankhaftes Verlangen (z.B. nach Drogen)

Das heißt also, dass es eine eindeutige Abgrenzung zwischen praktischem Nutzen und sexuellen Zusammenhängen gibt. Die Übergänge dürften fließend sein, aber ob diese Definition zutrifft, muss jeder für sich selbst entscheiden.


Ich bin wirklich kein Transvestit ...


... oder schwul oder sonst etwas. Diese Zeilen bekomme ich sehr oft zu lesen. Niemand sieht sich selbst in dieser Kategorie. Die meisten Männer tragen eine Feinstrumpfhosen meist nur aus rein praktischen Gründen. In erster Linie geht es meist um das tolle Tragegefühl. Das allein hat aber noch nichts mit Transvestismus zu tun.

Mir persönlich ist es egal, ob sich ein Mann in Feinstrumpfhosen als Transvestit, Damenwäscheträger, Crossdresser oder was auch immer ansieht. Er ist in erster Linie ein Mensch, der von mir so akzeptiert werden möchte, wie er ist. Und dies sollte allgemein so sein. Viele beklagen eine mangelnde Akzeptanz in der Öffentlichkeit, lehnen gleichzeitig aber bekennende Crossdresser usw. ab. So ganz passt das nicht zusammen, oder? Weiterführende Informationen zu diesem Thema gibt es z.B. bei GenderWunderland im Internet.


Was sind bzw. waren meine Beweggründe?


Bei mir selbst war am Anfang einfach die pubertäre Neugier. Ich wollte unbedingt wissen, ob ich auch so schöne Beine bekommen würde, wie sie die größeren Schülerinnen in ihren Miniröcken hatten, wenn ich eine Feinstrumpfhose anziehe. Miniröcke waren damals groß in Mode! Das sich daraus eine Sucht entwickeln könnte, daran hatte ich damals natürlich nicht gedacht. Zu überwältigend waren die erregenden Erfahrungen, als dass ich damit hätte aufhören können. Ich hatte es mir zwar oft vorgenommen, bin aber letzten Endes nicht von den Feinstrumpfhosen meiner Mutter und Tanten los gekommen. Diese pubertäre Phase mit all ihren neuen sexuellen Erfahrungen und Erregungen hielt einige Jahre an.

Nachdem die pubertäre Phase überstanden war, wurde es etwas ruhiger um meine Feinstrumpfhosen-Sehnsüchte, auch aus Mangel an Gelegenheiten. Erst mit Beginn meines Studiums konnte ich diese wieder etwas freier genießen. Ich hatte nun endlich Geld, mir meine eigenen Strumpfhosen zu kaufen. Hinzu kam die eigene kleine Wohnung, in der mich meist niemand störte. Mein Verhältnis zur Feinstrumpfhose ging nun eindeutig in Richtung Leidenschaft und Sucht über.

Zu dieser Sucht und Leidenschaft kam mit zunehmendem Alter und 'Verstand' der praktische Nutzen hinzu. Heute sehe ich meine 'Sucht' in erster Linie aus praktischer Sicht an, gepaart mit dem 'Verwöhneffekt' für meine Beine und meine Seele. Es tut mir einfach gut und es ist ein schönes Gefühl, eine Feinstrumpfhose zu tragen, und je nach belieben meine Beine streicheln zu können. Die seelische Komponente, mich selbst zu verwöhnen, ist mir persönlich sehr wichtig. Ich möchte nicht mehr auf Feinstrumpfhosen verzichten und sehe auch absolut keinen Grund, warum ich das ändern sollte.


Durch Zufall bin ich auch auf den Geschmack gekommen, neben Feinstrumpfhosen auch Damenunterwäsche zu tragen. Mittlerweile trage ich gar keine Herrenmodelle mehr. Die sind mir einfach viel zu unbequem. Ich trage ausschließlich Damenunterwäsche und 'Damen'-Strümpfe und fühle mich wohl dabei!


Andere Beweggründe


Neben pubertären Gründen und purer Neugier gibt es aber sicherlich noch viele andere Gründe dafür, weshalb sich ein Mann gerne als Frau verkleiden möchte (Beispiel: Mary und Gordy). Ein gewisser Neid auf Frauen könnte dabei eine Rolle spielen: Frauen können sich vollkommen zwanglos schminken, die tollsten Kleider anziehen - und wenn sie möchten, auch Männerklamotten anziehen. Hier stört sich niemand daran, Frauen dürfen das. Bei Männern ist das anders: Ein Mann muss ein Mann sein, in jeder Hinsicht - selbst Gefühle darf er nicht zeigen. Nur ob er sich dabei wohl fühlt, spielt keine Rolle. Hauptsache er entspricht der Norm.

Und genau an diesem Punkt sagen sich einige, ich möchte 'Gleichberechtigung' und leben diese auch aus, indem sie sich teilweise oder ganz als Frau verkleiden.


Noch ein Grund ... Entspannung


Es macht einfach Spaß und ist gut für das eigene Wohlbefinden. Es ist durchaus entspannend und erholsam, einfach nur eine Feinstrumpfhose und einen Rock anzuziehen, sich in den Sessel zu setzen und eine gute CD anzuhören - dazu eine Tasse Kaffee oder ein Gläschen Wein!

Wellness ist hier das passende Stichwort. Für mich persönlich ist Damenkleidung eine Art Wellness-Kleidung, also Kleidung in der und mit der ich mich wohl fühlen, entspannen und das Tragegefühl genießen kann. Natürlich werden hier einige Frauen sagen, dass Röcke und Strumpfhosen keine Wellness-Kleidung sind, was soll daran entspannend sein? Aber wer Röcke und Strumpfhosen sowieso jeden Tag tragen kann, für den ist es nichts Besonderes mehr. Die Kleidung verliert ihren Reiz. Bei Frauen sind es dafür beispielsweise edle Dessous oder aber der Jogginghosen-Schlabberlook.


Selbst wenn jemand Feinstrumpfhosen auch aus sexuellen Gründen trägt, dann ist auch das für ihn eine Art der Entspannung.


Damenkleidung als Sucht?


Meine Leidenschaft zu Feinstrumpfhosen würde ich für mich persönlich durchaus als Sucht betrachten, denn ich komme nicht mehr davon los und sehe auch keinen logisch nachvollziehbaren Grund, dies zu ändern. Ein gutes hat meine 'Sucht' aber: sie schaded niemandem und sie tut mir gut.

Im Gegensatz dazu gibt es viel andere Süchte, die dem Konsumenten und seinem Umfeld schaden. Der eine raucht, der andere trinkt oder nimmt sonstige Drogen zu sich. Bei Damenkleidung ist das aber ein Problem: diese Sucht ist für die Öffentlichkeit neu und sie weiß daher nichts damit anzufangen. Alkohol usw. werden dagegen akzeptiert - eine verkehrte Welt.

Tatsache ist jedenfalls, dass man dieses Gefühl des zarten Stoffes immer wieder auf der Haut spüren möchte. Damenkleidung ist somit eine sehr angenehme Art der Sucht.


Damenkleidung in der Öffentlichkeit?


Vielen Männern reicht es aus, zumindest einige Kleidungsstücke wie z.B. Feinstrümpfe und Unterwäsche aus der Damenabteilung zu tragen. Ein weiterer Teil kombiniert Hosen, Röcke und Schuhe aus der Damenabteilung mit der sonstigen Kleidung und achtet insgesamt aber darauf, dass sich hierbei ein stimmiges Gesamtbild ergibt.

Anders sieht es dagegen aus, wenn man sich komplett als Frau kleiden möchte. In den eigenen vier Wänden sind keine Grenzen vorhanden. In der Öffentlichkeit sollte aber eine in sich stimmige Optik Priorität haben. Ein leichtes Make Up und evtl. eine passende Haarpracht kann hierbei sehr hilfreich sein. Nur leider überschreiten einige Männer hierbei eine Grenze, die selbst Frauen nicht gehen würden: zu grell und übertrieben sexy gestylt, wird die Person schnell zu einer Karikatur. Das Dumme hieran ist, dass diese Person alle Anderen in Verruf bringen kann. Nach dem Motto, so wie der eine aussieht und sich gibt, so sind alle anderen Männer auch. Und genau das stimmt nicht.

Deshalb: wenn schon komplett verkleiden, dann entweder nur Zuhause oder zu gegebenem Anlass bzw. wenn es täuschend echt aussieht. Auf die Spinner, die durch die nachmittäglichen Talkshows tingeln, sich grell schminken und anziehen kann man getrost verzichten. Sie sind einfach nur lächerlich und stören.


Sollen sich nun alle gleich kleiden?


Ich denke nein. Der Reiz der Unterschiede sollte schon irgendwo erhalten bleiben. Andererseits, wenn sich heraus kristallisiert, dass ein bestimmtes Kleidungsstück, wie z.B. die Feinstrumpfhose, für beide Geschlechter gleichermaßen gut geeignet ist, dann sollte man diese Chance auch nutzen. Frauen haben das mit der Hose schließlich auch hinter sich.

Oder, warum soll ich auf Damenunterwäsche verzichten, obwohl sie mir von der Passform und den Trageeigenschaften her besser gefällt? Ich wäre doch dumm, wenn ich diese Chance nicht nutzen würde, bloß weil eine Dame auf der Verpackung abgebildet ist. Dieses Beispiel ließe sich beliebig fortsetzen.


Anderes Beispiel: wo steht geschrieben, bzw. wer schreibt mir vor, dass meine Beine behaart sein müssen? Sehen Stachelbeerbeine wirklich so toll aus? Manche Menschen haben mehr Haare an den Beinen, als auf dem Kopf ... Da mir behaarte Beine nicht gefallen, epiliere ich mir seit 2001 meine Beine. Darüber hinaus kann ich sie mit einer Strumpfhose noch zusätzlich optisch aufwerten.


Es kribbelt eben ...


Jeder, der es einmal versucht hat, weiß was ich meine. Man kann sich noch so sehr einreden 'ist doch Unisex-Kleidung'. Ein kribbelndes Gefühl ist und bleibt auch nach 35 Jahren noch vorhanden. Und das ist auch gut so.

Gut, derjenige, der für sich persönlich Damenkleidung ablehnt, dem glaube ich auch, dass es ihn vollkommen kalt lassen würde und dies auch nicht reizvoll finden kann. Aber ich nehme es keinem ab, der Damenwäsche trägt, dass er dabei nichts empfindet und es ihn vollkommen kalt lässt. Es ist nicht einfach nur praktisch - es kribbelt auch.

Und das ist ja auch das schöne daran. Es ist eine einfache und bequeme Art, sich den ganzen Tag über selbst zu verwöhnen. Das geht vielen Frauen auch nicht anders. Sie kaufen sich die teuersten Dessous nicht (nur) deshalb, weil sie ihren Partner (optisch) reizen möchten, sondern weil sie sich selbst verwöhnen wollen.

Keine Frau benötigt wirklich Dessous für 50 oder 100 Euro pro Teil. Gekauft werden diese feinen Wäschestücke aber dennoch. Und warum? Weil Frau sich verwöhnen will.

Und ich als Mann habe schließlich auch das Recht, mich auf meine Art und Weise zu verwöhnen! Wer es nicht kennt, weiß eben nicht von welchen Gefühlen und Empfindungen ich hier schreibe ...


 


So, und nun die Fragen einmal anders herum.



Was ist so schlimm daran, wenn ein Mann Feinstrumpfhosen trägt?


Es geht mit Sicherheit kein Stück an Männlichkeit verloren. Deswegen evtl. gleich als schwul zu gelten, was hat das damit zu tun? Das ist doch nun was ganz anderes. Ich stehe nur auf Frauen. Bin ich deshalb vielleicht lesbisch? Genauso dumm, oder?

Oder was ist schon dabei, sich und anderen einzugestehen, dass man friert und einem kalt ist? Muss ich deswegen gleich zur langen Unterhose greifen, oder darf es auch ruhig eine gehörige Portion bequemer sein, indem ich eine Strumpfhose anziehe?


Warum trägst Du keine Feinstrumpfhosen?


Wovor hast Du Angst? - Es ist eben einfach nicht 'Dein Ding'. Du stellst es Dir kratzig und unangenehm vor. Frauenkleidung soll ausschließlich Frauen vorbehalten bleiben. usw. - In Ordnung, ist ja alles ganz schön und gut, aber hast Du es wenigstens schon einmal versucht? Nein? Woher weißt Du dann, dass es Dir nicht evtl. doch gefallen könnte? Das Argument mit der Frauenkleidung nur für Frauen, darauf habe ich ja schon geantwortet - ich sehe das nicht ganz so eng.

Also, nachdem Du nun sehr viele Argumente dafür gelesen hast (auch auf den vielen anderen Seiten dieser Homepage), stelle ich nun noch mal die Frage:

Warum gehst Du immer noch ohne Feinstrumpfhose in die Winterkälte hinaus?
- Aha, Du ziehst lieber dicke, lange Unterhosen an.


Du willst lieber frieren, als Damenfeinstrumpfhosen zu tragen!
- Ist doch dumm oder?

Dir ist es einfach unangenehm, als Mann Damenkleidung zu tragen.
- Gut, das Argument kann ich akzeptieren.

Männer in Damenunterwäsche findest Du lächerlich und albern. Gut auch das kann ich akzeptieren, jedoch hast Du schon einmal einen gesehen? Ich denke, die Anzahl der Männer, die schon einmal Unterwäsche ihrer Partnerin angezogen haben, oder dies sogar regelmäßig tun, dürfte ziemlich groß sein. Wahrscheinlich sind es sogar genau diejenigen, die am lautesten lästern, die ihre eigene verborgene Leidenschaft verleugnen. Es sieht ja keiner - er kann über diese Männer lästern und hat dabei selbst gerade so richtig schöne Dessous an.


Ich will keinen überreden ...


... oder zu seinem Glück zwingen, nein - ich will mit Argumenten und der eigenen Erfahrung überzeugen. Ich trage Feinstrumpfhosen, Damenunterwäsche und gelegentlich auch einen Rock und ich fühle mich wohl dabei. Ich empfinde es als vollkommen normal, auch weil ich es ständig mache. Für mich stellt sich nicht die Frage 'ob' ich eine Strumpfhose oder einen Damen-Microfaserslip anziehe, sondern lediglich 'welche'.

Dann viel Spaß beim Testen. Jedoch Vorsicht: Suchtgefahr!


 


Falls jemand zu diesem Thema seine eigene Meinung darstellen möchte, kann er/sie mir gerne mailen. Ich werde diese Seite(n) dann entsprechend erweitern und die Inhalte mit veröffentlichen.


Weitere Infos ...


... und Gedanken zu diesem Themenbereich:


 


Sexuelle Hintergründe


Auch das ist ein Grund und nicht zu verleugnen. Für viele Männer (und auch Frauen) sind Dessous (Strümpfe, Strapse, usw.) Fetischobjekte. Sie brauchen diese, um ihr Liebesleben abwechslungsreicher zu gestalten. Es gibt jedenfalls auch Mails von Frauen, die anfänglich sehr skeptisch wegen der Vorliebe ihrer Partner waren. Mittlerweile finden sie es sogar sehr prickelnd und anregend, ihren Partner so zu sehen.

Von daher gesehen ist auch dieser Grund nachvollziehbar und sehr oft anzutreffen. Dieser Grund soll hier aber nicht weiter vertieft werden. Verschweigen kann ich ihn aber auch nicht.


 


Kommentare


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  • Ich trage gerne Damenkleidung: ein schönes Kleid und Strumpfhosen dazu, fühle mich super darin viel freier und es ist ein herrliches Gefühl. Meine Frau sagt nichts dazu, sie findets toll. Ich trage meine Kleider allerdings Zuhause. Ich würde gerne auch mal nach draussen mich so kleiden hab ein wenig Angst davor, höchstens wenn Abends. Ich trage meine Frauenkleider weiter, egal was andere sagen würden, wer weiss, vielleicht tragen sie ja auch Damenkleidung, aber dann bestimmt heimlich. Naja jedem das was er möchte, ich trage meine Damenkleider und Damenwäsche weiterhin und fühle mich wohl und frei. So, wünsche noch einen schönen Tag bis bald. - K.
  • Ein sehr gut gelungener Artikel über das Thema. Leider werden Männer in Damenkleidung meist sofort in die Ecke schwul, pervers, u.ä. einsortiert. Bei mir selbst war es ähnlich, wie im Artikel beschrieben. Als Heranwachsender übten die Strümpfe meiner Mutter einen unheimlichen Reiz auf mich aus. Und ich musste sie einfach mal probieren. Um sie tragen zu können, war ein Hüfthalter nötig. Einmal probiert und schon war´s passiert. Ich konnte dem Verlangen, Strümpfe und Hüfthalter zu tragen, nicht widerstehen. Ich fragte mich damals oft, was ist so anders an mir, dass mich Dessous und Mieder so faszinierten. Eine Antwort habe ich bis heute nicht gefunden. Aber ich bin dabei geblieben. Ich fühle mich in Damenwäsche, Miedern und Strümpfen bzw. Strumpfhosen einfach wohl. Warum ist die gesellschaftliche Akzeptanz so gering? Was ist so schlimm daran, wenn ein Mann sich etwas anders kleidet? Ich würde im Sommer lieber mit Rock und Strumpfhose ins Büro gehen statt im Anzug. Aber das wird wohl ein Wunschtraum bleiben. Dabei fällt eine Strumpfhose praktisch kaum auf. Wenn ich an kühleren Sommerabenden zur Shorts eine hautfarbene Strumpfhose trage, spazieren gehe oder ins Café gehe, ist es bisher niemandem aufgefallen. Also alles halb so schlimm? Mal abwarten. - Klaus
  • Hallo, wie schon oben geschrieben, ein sehr guter Artikel. Bestimmt gibt es viele Meinungen und Ansichten zu dem Thema. Auch gehen diese Ansichten bestimmt immer sehr weit auseinander. Aber eines ist sicher, jemand der es noch nicht versucht hat Frauenkleider zu tragen, egal ob Rock, Kleid oder anderes kann das Gefühl nicht nachvollziehen. Mit der Zeit findet man auch Gefallen an mehr oder spezielleren Kleidern und Outfits. Zumindest geht es mir so. Es fing mit Halterlosen, einem String und einem Jeansmini an, heute habe ich viele Teile aus Lack, dazu Heels und Overknees. Mir hilft das Tragen unter anderem wirklich beim Entspannen. Es lässt einen Rollenwechsel zu, der das Entspannen erleichtert. Außerdem genieße ich es, dass mich die Kleidung in eine devote, passive Rolle führt, genau entgegen meinem Alltagsverhalten, auch das hilft bei vielem. Sogar das Putzen fällt mir in einem passenden Outfit leichter. Ich habe hierfür extra eine rosa Kittelschürze, es mach einfach Spass damit. - Christian
  • Zitat: Warum gehst Du immer noch ohne Feinstrumpfhose in die Winterkälte hinaus? - Aha, Du ziehst lieber dicke, lange Unterhosen an.
    Hallo, oben stehender Text ist doch aber völliger Unsinn! Ich selbst, w, 40, habe im Winter nie Strumpfhosen an, weil sie gar nicht wärmen. Die Füsse werden oft sogar kalt, weil die Zehen zu eng eingeschnürt werden in den Strumpfhosen. Da ziehe ich lieber eher eine Thermojeans oder sowas an, als eine Nylon. Der Text an sich ist ja gut geschrieben und ich konnte mich mal richtig informieren, da mein Freund nämlich so einen Spleen hat. Aber einige Sachen scheinen mir einfach an den Haaren herbei gezogen. Es ist sicher sehr komplex, warum Männer das machen wollen und brauchen, aber man muss als Frau teilweise wirklich schmunzeln. Im Übrigen bin ich persönlich froh, wenn ich die Dinger im Sommer in der Schublade lassen kann und Luft und Sonne an die Beine lassen kann. - LG Kathrin
    Kommentar: Hallo Kathrin, danke für den Kommentar, aber welchen Unsinn meinst Du und was ist an den Haaren herbeigezogen? Wenn Strumpfhosen nicht wärmen, selbst scheinbar auch keine Blickdichten, warum verzichtest Du im Sommer darauf? Du ziehst Strumpfhosen demnach nur für die Optik an - wann zum Beispiel? Irgendwo hatte ich es ja schon einmal geschrieben, dass ich es lustig finde, wenn Frauen der Meinung sind, dass Feinstrumpfhosen nicht wärmen, sie gleichzeitig im Sommer aber darauf verzichten, weil sie zu warm halten. Ja was denn nun?

Seite bearbeitet am 27.07.2014.



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