Ich bekomme immer wieder zu lesen '... es wäre schön, wenn ich ich meine Strumpfhose auch offen sichtbar tragen könnte ...'. Was
spricht dagegen? Nichts - ja dann mach es doch einfach!
Viele Männer jammern nur und trauen sich nicht. Sie haben Angst vor der öffentlichen Reaktion. Allerdings haben sie solche Reaktionen noch nicht erlebt,
weil sie den Schritt in die Öffentlichkeit noch nicht gewagt haben. D.h. es ist lediglich die Vorstellung vorhanden: was wäre wenn ... Jedoch: Es
kann doch nur das von der Öffentlichkeit akzeptiert werden, was sie auch zu sehen bekommt. Und nur wenn ich es selbst teste, kann ich feststellen,
dass es wahrscheinlich gar keine Reaktionen geben wird. Deshalb: erst einmal fragen: 'darf ich denn ...' bringt doch nichts - einfach machen und sich
daran erfreuen!
Für einige Männer wäre sogar schon der kleine Bereich zwischen langem Hosenbein und Schuh ein 'offen sichtbar'. D.h. stellt sich sogar schon die Frage,
ob man die dümmlichen Tarnsocken weglassen kann. Natürlich, es sieht doch niemand.
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Gut - eine Strumpfhose offen zu Shorts zu tragen, dazu gehört heutzutage schon noch einiges an Selbstvertrauen. Ich kann diesen
Schritt aber dennoch nur empfehlen. Anfangs spielt zwar noch viel Unbehagen mit - was könnten die anderen sagen ..., aber das ist völlig normal
und vergeht mit der Zeit, denn es sagt normalerweise keiner etwas. |
Einmal hatte ich eine transparent glänzende Feinstrumpfhose an, als eine Bekannte zu Besuch bei uns war. Ich saß ihr auf der Couch schräg gegenüber. Sie muss zwangsläufig meine glänzenden Beine gesehen haben, z.B. als ich aufgestanden bin. Es kam aber keine Reaktion.
Seit einigen Jahren trage ich zu Hause Feinstrumpfhosen frei sichtbar. Meine Frau und die Kinder sind den Anblick gewohnt.
Im Sommer 2000 hatte ich mich endlich dazu überwunden, Feinstrumpfhosen auch in der Öffentlichkeit frei sichtbar zu tragen. Beim Radfahren war es
überhaupt kein Problem. Bei Einkäufen hatte ich schon noch meine Zweifel, ob ich es wirklich wagen soll, jedoch ich war so frei ...
In 2001 war ich dann schon etwas freizügiger. Immer öfter und länger ...
Im Sommer '02 war der letzte Bann eigentlich gebrochen. Über mehrere Wochen wurden zur langen Hose nur noch Feinsöckchen frei sichtbar getragen.
Zu Shorts kamen Feinstrumpfhosen oder halterlose Strümpfe zum Einsatz, bzw. wenn es zu heiß wurde Füsslis.
Egal ob zum Radfahren, Einkaufen oder Wandern - wenn die Temperatur entsprechend war, habe ich meine feinbestrumpften
Beine gezeigt. Selbst Hochglanz Feinstrumpfhosen (wie z.B. die Kunert Transparence) sind kein wirkliches Problem für mich.
Vom Mai bis Oktober '03 war ich auch wieder dabei, meine feinbestrumpften Beine zu zeigen. Mehrmals beim Einkaufen und im Juni bei einem Besuch
im Legoland in Günzburg. Bis zum frühen Nachmittag hatte ich Halterlose zu Shorts an (siehe Bild). Dann wurde es doch etwas zu warm, und wechselte
sie kurzerhand gegen Füsslis. Nur bei einer Frau hatte ich eindeutig feststellen können, dass sie meine glänzenden Strümpfe entdeckt hatte. Das war's
aber auch schon an Reaktionen. Jedenfalls sind solche 'Auftritte' immens wichtig, damit die Öffentlichkeit sieht, dass es den
Feinstrumpfhosen-tragenden-Mann gibt, und sich an den Anblick schöner Männerbeine gewöhnt.
Selbst zur Arbeit hatte ich vormittags eine Feinstrumpfhose an ... an den heißen Augusttagen waren Söckchen bzw. Füsslis angesagt, an den etwas
kühleren Tagen wieder vorwiegend Halterlose (so z.B. am 27.8.03 im Herblinger Markt in Schaffhausen mit Wolford-Sheer15) ...
Und so gibt es noch unzählige weitere Auftritte ...
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Die Erfahrungen, die ich dabei machen konnte sind die, dass es wirklich niemanden interessiert, was man trägt. Von den
zwangsläufig einigen tausend Blickkontakten waren ein paar Personen dabei, bei denen ich den Eindruck hatte, dass sie die Strumpfhose entdeckt
hatten. Deren Blicke auf meine Beine waren eindeutig. Weitere Reaktionen gab es nicht - niemand sagte etwas. Selbst Kinder, die ja normalerweise
in solchen Dingen offen sind und ihre Entdeckung gleich heraus posaunen, waren ruhig. |
Auch meine enthaarten Beine sind mittlerweile keine Seltenheit mehr. Ich habe schon einige Männer mit glatten Beinen gesehen. Und
obwohl ich absolut nicht auf Männer stehe, muss ich sagen: es sah gut aus. Umgekehrt habe ich auch einige Frauen gesehen, die lieber eine Strumpfhose
hätten anziehen, bzw. wenigstens ihre Haare entfernen sollen. Da sahen die Männerbeine eindeutig besser aus.
In dieser Hinsicht war ich also schon nicht mehr allein. Vielleicht kann man in den nächsten Jahren ja auch vermehrt Männer in Feinstrumpfhosen auf
den Straßen sehen. Je mehr mitmachen, desto eher tritt der Gewohnheits- und Nachahmungs-Effekt ein und
der Anblick wird als normal akzeptiert. Was will man mehr? Es liegt an jedem selbst, für mehr
Akzeptanz zu sorgen!
Ich bin jedenfalls dabei ...
Bei fremden Personen gibt es eigentlich keine Hemmschwelle. Bei Freunden ist schon eine vorhanden, aber nirgends scheint sie höher
zu liegen, als bei der Verwandtschaft. Jedem x-beliebigen kann man seine feinbestrumpften Beine zeigen, aber der eigenen Mutter?
So erging es mir ...
Hier blieben die allerdings Reaktionen nicht aus. Denn sie trauen sich schon viel eher, etwas zu sagen. Vielfach erfährt man es aber auch erst hinten
herum ...
Natürlich werden fremde Menschen, die die Feinstrumpfhose entdecken, verwundert und neugierig schauen, aber was soll's. Wenn man
bedenkt, was sonst so alles herum läuft und sich nichts draus macht, dann sollten hübsche, feinbestrumpfte Männerbeine ja wohl kein Problem darstellen.
Andererseits ist es aber auch so, dass neugierige Blicke im Prinzip ja auch erwünscht sind. Denn woher
sollen andere Menschen denn wissen, dass es Männer in Feinstrumpfhosen gibt? Deshalb: Blicke tun nicht weh, im Gegenteil: sie sind hilfreich und
willkommen. Wichtig ist nur eben, dass es hierbei natürlich zugeht und nicht übertrieben wirkt.
Wer jedoch in die Welt hinaus geht und seine feinbestrumpften Beine jedem 'direkt unter die Nase hält', braucht sich über negative Reaktionen nicht zu
wundern.
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Copyright © 2000-2011 Feinstrumpfhosen Informationen -
fsh-info.de
Stand: 19. April 2011
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