Unter Pediküre versteht man die Pflege der Füße bzw. Fußnägel. Natürlich ist das nicht zu verwechseln mit medizinischer Fußpflege, denn das ist eine andere Angelegenheit und hier nicht das Thema.
In der warmen Jahreszeit kommen sie endlich wieder zum Vorschein - kurze Röcke, Sandaletten
und vorn offene Pumps (oder neudeutsch Peep-Toes - für diejenigen, die auf Denglisch stehen). Mit ihnen
steigt auch die Notwendigkeit, den meist etwas vernachlässigten Füßen etwas mehr Beachtung zu schenken.
Auch wenn man keine offenen Schuhe trägt, sollte man seinen Füßen (wenigstens gelegentlich) etwas gutes tun.
Gerade wenn die Feinstrumpfhosen etwas zarter werden, steigt die Gefahr von Laufmaschen, die am Fuß beginnen.
Dies kann verschiedene Ursachen haben:
Gegen den ersten Punkt kann man nichts unternehmen, das ist halt einfach Pech. Bei den Schuhen kann kann man auf Schnallen, Nähte, Einlagen usw. achten und diese notfalls etwas entschärfen, was aber auch nicht immer einfach ist. Die anderen Punkte hingegen hat man voll 'in der eigenen Hand'. |
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Maniküre ist sicherlich jedem ein Begriff. Hierunter versteht
man die Pflege der Hände bzw. Fingernägel. Das Lackieren der Fingernägel ist dabei nicht zwangsläufig ein muss.
Unter Pediküre versteht man die Pflege der Füße bzw. Fußnägel.
Wer hat dies nicht schon gesehen: dicke, rissige, gelblich oder gräulich verfärbte Hornhaut
(besonders) an den Fersen - grauenhaft und ungesund zugleich. Wer seine Füße dermaßen im Stich lässt, braucht
sich nicht über Löcher in den Strümpfen zu wundern, von Feinstrumpfwaren erst gar nicht zu sprechen ...
Sauber gepflegte Füße haben nur ganz wenig Hornhaut, die sich dabei auch noch leicht entfernen lässt.
Die Nägel sollte man natürlich auch beachten. Übermäßig lange, abgebrochene oder eingewachsene Nägel müssen
nun wirklich nicht sein. Auch sie sind eine große Gefahrenquelle für Strümpfe aller Art.
Um die Hornhaut zu entfernen, gibt es verschiedene Möglichkeiten.
Die erste wäre mit Hilfe von speziellen Cremes oder Lotionen. Zuerst wird die Hornhaut angefeuchtet. Anschließend
wird Watte oder ein Papiertaschentuch aufgebracht. Diese wird mit der Lotion weiter getränkt und muss nun einwirken.
Nach einer halben Stunde (oder so ähnlich) kann man die aufgeweichte Hornhaut mit einem (mitgelieferten) Spatel
abschaben. Hinterher noch waschen, trocknen und eincremen - fertig.
Eine andere Möglichkeit wäre, die Hornhaut mit Hilfe eines Fußbades (oder auch Vollbades) aufzuweichen. Die
aufgeweichte Hornhaut kann nun mit den Fingernägeln, einem Spatel, usw. abgekratzt bzw. abgeschabt werden.
Alternativ kann man dazu auch einen festen Massageschwamm oder einen Bimsstein verwenden. Auf die speziellen
Hornhaut-Hobel sollte verzichtet werden, weil man damit meist zu viel Hornhaut entfernt. Hierbei ist besonders
wichtig: nur nicht übertreiben! Lieber die Prozedur nach ein paar Tagen wiederholen.
Generell sollte man sowieso seine Füße regelmäßig eincremen. Dadurch bleibt die Haut geschmeidig und es kann sich
erst gar nicht zu viel Hornhaut bilden. Die Betonung liegt auf regelmäßig (mindestens ein- bis zweimal wöchentlich).
Nebenbei bemerkt: obwohl Barfußlaufen gesund ist, wird dadurch die Bildung von Hornhaut aber verstärkt.
Auch diese sollten regelmäßig geschnitten werden. Ob dazu eine Schere oder einen Nagelknipser
benutzt wird, ist reine Geschmacksache bzw. hängt davon ab, womit man besser zurecht kommt. Auch hier ist zuerst
ein Fußbad sinnvoll, weil die Nägel dann weicher werden und beim Schneiden nicht absplittern können. Die Nägel
sollten gerade oder leicht abgerundet geschnitten werden. Im Anschluss daran sind die Nägel sauber zu feilen.
Dabei dürfen die Ecken nicht vergessen werden, sie sind abzurunden. Mit einer Hautschere können kleine Hauthaken
und leichte Verhärtungen abgeschnitten werden.
Damit die Nägel noch besser aussehen, trägt man etwas Nagelhautentferner auf. Nach kurzer Einwirkzeit lässt sich
die Nagelhaut zurück schieben und kürzen. Mit speziellen Polierfeilen können Längsrillen abgeschliffen und poliert
werden - fertig ist die Nagelpflege.
Das i-Tüpfelchen einer Pediküre ist natürlich das Lackieren der Fußnägel. Um evtl. noch vorhandene
Reste von Öl, Creme oder sonstigen Pflegemittelchen zu entfernen, sollte man vor dem Lackieren noch mal kurz zum
Nagellackentferner greifen. Damit werden die Nägel richtig sauber und der Lack kann besser halten.
Will man farbigen Lack verwenden, sollte man auf jeden Fall einen Unterlack oder Rillenfüller verwenden, damit
die Nägel sich nicht verfärben. Selbst die Farbpigmente von helleren Farblacken können in den Nagel eindringen und
ihn gelblich verfärben.
Nachdem die Nägel entsprechend vorbereitet sind, wird der Lack aufgetragen. Zuerst in der Mitte, dann links und rechts -
gleichmäßiges und relativ zügiges arbeiten ist wichtig, um Übergänge und sonstige Ungleichmäßigkeiten durch
antrocknen zu vermeiden. Wenn ein Lack nicht sofort gut deckt, dann auf keinen Fall dicker auftragen. Denn dadurch
trocknet der Lack schlechter und es bilden sich Bläschen. Deshalb: lieber zwei mal dünn auftragen. Zum Schluss, wenn
der Lack trocken ist, verwendet man noch farblosen oder glitzernden Überlack, damit der Farblack noch besser zur
Geltung kommt.
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Pediküre - lackierte Fußnägel - welche Farbe?Nun, das hängt von dem individuellen Geschmack und dem eigenen Empfinden ab. Wem der einfache,
knallig rote Lack gefällt, kann auch diesen verwenden. Viel schöner sehen aber die vielen verschiedenen Farbnuancen und
Glitzereffekte aus - einfach nur knalliges rot ist doch langweilig. |
Dermaßen gepflegte Füße können sich nun ohne weiteres auch sehen lassen. Wenn man dann zu den
offenen Schuhen und gestylten Füßen noch einen Feinstrumpf mit unsichtbarer Spitzenverstärkung trägt, ist die Sache
perfekt.
Bei der Gelegenheit sollte ein Hinweis zur Absatzhöhe aber nicht fehlen:
Hohe Absätze sehen zwar elegant und sexy aus, sind aber ungesund für die Füße. Fünf bis sieben cm sollten eigentlich
ausreichen. Aber das ist wieder ein anderes Thema ... Außerdem fördert das wiederum die Bildung von Hornhaut unter
dem vorderen Ballen.
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Wenn Sie mir zu diesem Thema weitere Tipps und Infos zukommen lassen wollen oder Fragen haben, dann schreiben Sie einfach eine Mail.
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Stand: 21. Oktober 2008
