... ist eine elastische Chemiefaser. Durch ihre außergewöhnliche Dehnfähigkeit und Rücksprungkraft werden alle Textilien und Kleidungsstücke, in denen Elastan verarbeitet wird, verbessert. Dies wird erreicht, indem sie zusätzlichen Trage- und Bewegungskomfort, eine verbesserte Passform, Formstabilität, Geschmeidigkeit und gute Knittererholungswerte erhalten.
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Badebekleidung und Unterwäsche verdanken Elastan ihre sanfte, figurschmeichelnde Passform. Alle Arten von Strumpfwaren sind weicher, schmiegen sich besser ans Bein an und halten auch länger - dank Elastan. Sportkleidung kann aufgrund der durch Elastan möglichen Elastizität aerodynamisch und körpernah geschnitten sein, ohne dass die Bewegungsfreiheit beeinträchtigt wird. Durch Elastan wird die Formstabilität, die Geschmeidigkeit, der Warenfall sowie die Knittererholung von Kleidung aus gewebten Stoffen verbessert. Gestricke mit Elastan bewahren ihre Form auch nach häufigem Tragen. Kurzum - nur ein wenig Elastan sorgt dafür, dass Kleidung der unterschiedlichsten Art besser passt, sich besser anfühlt und besser aussieht. |
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Allgemein gehört Elastan gehört zur Gattung der Elastanfasern (in den USA
und Kanada auch unter der Bezeichnung Spandex bekannt) und wird chemisch als segmentiertes
Polyurethan bezeichnet. Es setzt sich zusammen aus "weichen" - oder flexiblen - Segmenten,
die mit "harten" - oder starren - Segmenten verbunden sind. Dieser Molekülverband sorgt
für die eingebaute, dauerhafte Elastizität. Elastan kann um das Vier- bis Siebenfache seiner
ursprünglichen Länge gedehnt werden und nimmt sobald die Spannung nachlässt - seine ursprüngliche
Länge wieder an.
Elastan sieht zwar wie ein monofiler Faden aus, ist aber in Wirklichkeit ein
Bündel vieler feiner Einzelfilamente. Elastan wird in den Versionen matt,
halbmatt und transparent, sowie in einer breiten Palette von Garnstärken (Titern)
hergestellt - von 11 bis 2500 decitex*.
Im natürlichen, entspannten Zustand liegen die weichen |
* Metrisches Maß zur Bezeichnung der Dicke eines Garns. Es bezieht sich auf das Gewicht, in Gramm, für 10.000 Meter Garn. | ||
weiche Segmente |
harte Segmente |
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Unter Spannung legen sich die Molekülketten gerade ... |
... wobei sie stets bestrebt sind, wieder in ihren natürlichen
Zustand zurückzukehren. |
Elastan wird niemals allein verarbeitet, sondern immer mit
einer oder mehreren anderen Fasern, Natur- oder Chemiefasern, kombiniert.
Stoffe, die durch Elastan verbessert werden, behalten Optik und Griff der Faser,
die den Hauptbestandteil bildet. Die Art des Stoffes und sein Einsatzzweck
bestimmen die Menge und die Art von Elastan, um ein Optimum an Gebrauchs- und
ästhetischen Eigenschaften zu garantieren. Schon 2 Prozent Elastan reichen aus,
um die Lebendigkeit, Geschmeidigkeit und Formstabilität eines Stoffes zu
verbessern. Stoffe für Bademode oder Sportkleidung, also Kleidung, bei der eine
hohe Leistungsfähigkeit verlangt wird, können 20 bis 30 Prozent Elastan
enthalten.
Die Web- bzw. Wirk- oder Stricktechnik bestimmt - zusammen mit dem Stofftyp und
dem Einsatzbereich - ob Elastan als nacktes oder ummanteltes Garn zum Einsatz
kommt.
Nackt: Elastan läßt sich genauso wie andere Chemiefasern verarbeiten
und kann deshalb - so wie es ist - für Miederwaren, Bademode, Bündchen,
Rundstrick-Qualitäten und Strumpfwaren verwendet werden.
Ummantelt: Elastan kann ebenso mit anderen - natürlichen oder
synthetischen - Fasern oder Fäden umwunden oder umsponnen werden und wird in
dieser Form häufig für Strumpfhosen, Socken, Bandwaren oder Oberstoffe
eingesetzt.
Einfache und doppelte Umwindung |
Elastan |
Einfach umwundenes
Doppelt umwundenes
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Äußere Umwindung | Innere Umwindung |
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Elastan gezwirnt |
Elastan |
Core-twisted
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Andere Faser |
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Core-spun-Garn mit Elastan |
Elastan Seele |
Corespun
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Umspinnung |
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Mit Elastan verwirbeltes Garn |
Elastan |
Luftverwirbeltes
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Durch Luft verwirbelter Faden |
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Stand: 1. März 2009
