Unter Maniküre versteht man die Pflege der Hände bzw. Fingernägel. Zu einer perfekten Maniküre gehört zwar auch das Lackieren der Fingernägel als krönender Abschluss, jedoch ist das nicht zwangsläufig ein Muss.
Nichts - falsche Antwort!
Unabhängig davon, ob man nun empfindliche Feinstrumpfhosen bzw. Feinstrümpfe trägt oder nicht, gepflegte Hände sind
ein besonderes Markenzeichen eines Menschen. Vernachlässigt eine Frau oder ein Mann die Hände, dann dürfte es um den
Rest auch nicht besonders gut stehen, selbst wenn das sonstige Outfit etwas anderes vorgaukeln mag.
Dunkle Ränder und angeknabberte oder sogar abgerissene Nägel sehen nicht nur schrecklich aus, letztere sind
normalerweise auch der Tod einer Feinstrumpfhose. Das Material bleibt an den Haken der Fingernägeln hängen und es bilden
sich Löcher. Und somit ist der eindeutige Bezug Maniküre - Strumpfhose auch schon hergestellt.
Für einen sorgsamen Umgang mit Feinstrumpfhosen ist eine sorgfältige Maniküre also unbedingt erforderlich. Oder
anders herum ausgedrückt, jemand mit ungepflegten Fingernägeln wird sicherlich keine Feinstrumpfhosen tragen.
Falls möglich, sollte man Dreckränder unter den Nägeln (und drum herum) vermeiden. Sich gelegentlich
einmal die Hände zu waschen, dürfte wohl nicht zuviel verlangt sein. Aber das ist eine andere Sache ... notfalls
die Hände ein paar Minuten in warmes Wasser eintauchen und anschließend gründlich (unter den Rändern) putzen.
Falls vorhanden, steht am Beginn einer jeden Maniküre das Entfernen von altem Nagellack. Hierzu sollte man acetonfreien
Nagellackentferner verwenden. Der riecht nicht so unangenehm und ist schonender zu den Nägeln. Danach werden die Nägel
mit einem Knipser oder einer Schere geschnitten. Dies geht am einfachsten, wenn die Nägel zuvor einige Minuten in warmem
Wasser (evtl. mit Pflegeölen oder sonstigen pflegenden Substanzen angereichert) aufgeweicht werden. Dies verhindert das
Absplittern beim Schneiden. Ohne Einweichen empfiehlt sich nur die Feil-Methode. Hierbei wird auch zum Kürzen nur
eine Feile verwendet.
Als nächstes werden die Nägel sauber gefeilt und in Form gebracht - je nach Lust und Laune gerade oder rund. Auf jeden
Fall sollten die Ecken abgerundet werden. Ob man für diese Arbeit eine Glas-, Sandpapier- oder Saphir-Feile benutzt,
ist im Prinzip egal, wobei die Saphir-Feile das beste Ergebnis liefert und die Glas-Feile allgemein empfohlen wird.
Feilen aus Sandpapier wird wohl niemand ernsthaft verwenden. Hauptsache ist jedenfalls, man kommt zu einem sauberen
und glatten Ergebnis. Beim Feilen sollte man auch die Unterkanten der Nägel nicht vergessen. Nachdem man die Hände
gewaschen und abgetrocknet hat, sollte noch ein weiterer Feinschliff erfolgen.
Der nächste Arbeitsgang widmet sich der Nagelhaut. Mit einer speziellen Lösung (z.B. Nagelhautentferner) wird die Haut
aufgeweicht, mit einem weichen Stäbchen zurück geschoben und entfernt. Abschneiden sollte man die Nagelhaut nicht.
Dann kommt die vorletzte Aktion: das Polieren.
Hierzu gibt es spezielle Polierfeilen, mit denen man Längsrillen auf den Fingernägeln beseitigen kann. Hier kann man
sich so richtig austoben. Nach dieser abschließenden Politur sehen die Nägel schön glatt und leicht glänzend aus.
Im Prinzip könnte man die Nägel auch so lassen.
Der letzte Arbeitsschritt konzentriert sich auf die störenden Hauthäkchen. Hierzu gibt es kleine Hautscheren oder
auch Hautzangen. Mit ihnen können verhärtete Hautstellen und Haken vorsichtig abgeschnitten werden. Somit sind die
Finger (-Nägel) perfekt gepflegt.
Weitere Anmerkungen zur Maniküre ...
Wie können perfekt gepflegte Finger noch besser zur Geltung kommen? - richtig, mit Nagellack.
Einen unscheinbaren, aber perfekt aussehenden Effekt erreicht man mit farblosem Nagellack. Er sorgt für edlen Glanz
und natürliches Aussehen. Hierbei ist zu beachten, dass das Ergebnis umso besser aussieht, je glatter man
vorher poliert hat.
Übrigens ist farbloser Nagellack auch (fast) uneingeschränkt für Männerhände
geeignet. Auch hier sieht es edel und gepflegt aus. Wenn man Bedenken wegen dem Glanz hat, dann sollte man in
einem Fachgeschäft nach einem speziellen Lack fragen. Das Ergebnis kann sich jedenfalls wirklich sehen lassen ...
Frauen können (oder sollten) den farblosen Lack auch als Unterlack verwenden und mit einem hübschen Farblack
weiter machen. Alternativ zum normalen Farbloslack kann auch ein spezieller, pflegender Unterlack oder Rillenfüller
verwendet werden.
Der Lack muss in jedem Fall dünn und gleichmäßig aufgetragen werden. Sollte die Farbe nicht gleich decken, dann
lieber später noch einmal auftragen, damit sich keine Bläschen oder sonstige Störungen im Lack bilden können.
Wenn alles getrocknet ist, sollte mit Überlack noch etwas mehr Halt und Glanz auf die Nägel gebracht werden.
D.h. für einem sauber lackierten Nagel sind mind. 3 Lackschichten notwendig. 1. der Unterlack, um Nagelverfärbungen
zu vermeiden. 2. Farblack, der evtl. auch noch ein zweites Mal aufgetragen werden kann. Und 3. der farblose Überlack.
Erst durch den farblosen Lack wird der Nagel richtig schön glänzend.
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Neben dem immer gut aussehenden farblosen Lack gibt es natürlich auch viele Farblacke in mehr oder weniger guter Qualität.
Ein guter Lack ist beispielsweise daran zu erkennen, dass er nicht nur lange hält, er lässt sich auch leicht auftragen (in möglichst nur einer Schicht),
ohne streifig zu wirken. Weiterhin sollte er spätestens nach fünf bis zehn Minuten fest genug sein, um zumindest leichtere Belastungen zu verkraften.
Lacke, die dafür Stunden benötigen, zählen sicherlich nicht dazu. Ein sehr gutes Beispiel für einen perfekten Farblack sind sicherlich die Minuten-Lacke
von Astor, die für ein leichtes Auftragen außerdem einen extrem breiten Pinsel haben, so dass mit zwei, maximal drei Strichen der Lack perfekt verteilt ist.
Und Astor ist auch ein gutes Beispiel dafür, dass gute Lacke nicht teuer sein müssen. |
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Dennoch hat er aber auch zum Teil Recht. So war z.B. eine AD-Mitarbeiterin eines Verlages einmal zu Besuch, angeblich die Leiterin einer Abteilung. Sie hatte zwar ihren eigenen Stil, aber einen eher Schlechten. Als Repräsentantin sollte man nicht unbedingt mit einer grellen Mischung aus Rosa und Orange zu einem Kunde fahren. Die Nägel dieser jungen Frau waren alles andere als repräsentativ und gut gestylt.
Nein, das wäre zu viel des Guten. Aber jeden Tag (evtl. mehrmals) sollte man seine Hände mit einer Handcreme eincremen, damit die Haut stets zart und gepflegt bleibt. Im Laufe des Tages entstandene Hauthäkchen sollten natürlich entfernt werden. Auch dies wird Ihrer Feinstrumpfhose gefallen ...
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Stand: 4. August 2011
