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Feinstrumpfhosen und schön gepflegte Hände - Die Maniküre



Unter Maniküre versteht man die Pflege der Hände bzw. Fingernägel. Zu einer perfekten Maniküre gehört zwar auch als krönender Abschluss das Lackieren der Fingernägel, jedoch ist das nicht zwangsläufig ein Muss.

Bei so einer Auswahl an tollen Farben kann man allerdings kaum widerstehen.


Jedoch was haben Feinstrumpfhosen mit Maniküre zu tun?


Nichts (?) - falsche Antwort!
Unabhängig davon, ob man nun empfindliche Feinstrumpfhosen bzw. Feinstrümpfe trägt oder nicht, gepflegte Hände sind ein besonderes Markenzeichen eines Menschen. Vernachlässigt eine Frau oder ein Mann die Hände, dann dürfte es um den Rest auch nicht besonders gut stehen, selbst wenn das sonstige Outfit etwas anderes vorgaukeln mag.

Dunkle Ränder und angeknabberte oder sogar abgerissene Nägel sehen nicht nur schrecklich aus, letztere sind normalerweise auch der Tod einer Feinstrumpfhose. Das Material bleibt an den Haken der Fingernägeln hängen und es bilden sich Löcher. Und somit ist der eindeutige Bezug zwischen Maniküre und Strumpfhose auch schon hergestellt.

Für einen sorgsamen Umgang mit Feinstrumpfhosen ist eine sorgfältige Maniküre also unbedingt erforderlich. Oder anders herum ausgedrückt, jemand mit ungepflegten Fingernägeln wird sicherlich keine Feinstrumpfhosen tragen.


Maniküre - was ist zu tun?


Falls möglich, sollte man Dreckränder unter den Nägeln (und drum herum) vermeiden. Sich gelegentlich einmal die Hände zu waschen, dürfte wohl nicht zuviel verlangt sein. Aber das ist eine andere Sache ... notfalls die Hände ein paar Minuten in warmes Wasser eintauchen und anschließend gründlich (unter den Rändern) putzen.

Falls vorhanden, steht am Beginn einer jeden Maniküre das Entfernen von altem Nagellack. Hierzu sollte man acetonfreien Nagellackentferner verwenden. Der riecht nicht so unangenehm und ist schonender zu den Nägeln. Der Nagellack wird am sinnvollsten mit Abschminkpads verwendet. Danach werden die Nägel mit einem Knipser oder einer Schere geschnitten. Dies geht am einfachsten, wenn die Nägel zuvor einige Minuten in warmem Wasser (evtl. mit Pflegeölen oder sonstigen pflegenden Substanzen angereichert) aufgeweicht werden. Dies verhindert das Absplittern beim Schneiden. Ohne Einweichen empfiehlt sich nur die Feil-Methode. Hierbei wird auch zum Kürzen nur eine Feile verwendet.

Als nächstes werden die Nägel sauber gefeilt und in Form gebracht - je nach Lust und Laune gerade oder rund. Auf jeden Fall sollten die Ecken abgerundet werden. Ob man für diese Arbeit eine Glas-, Sandpapier- oder Saphir-Feile benutzt, ist im Prinzip egal, wobei die Saphir-Feile das beste Ergebnis liefert und die Glas-Feile allgemein empfohlen wird. Feilen aus Sandpapier wird wohl niemand ernsthaft verwenden. Hauptsache ist jedenfalls, man kommt zu einem sauberen und glatten Ergebnis. Beim Feilen sollte man auch die Unterkanten der Nägel nicht vergessen. Nachdem man die Hände gewaschen und abgetrocknet hat, sollte noch mind. ein weiterer Feinschliff erfolgen, weil an der unteren Kante noch viele Überreste stehen geblieben sind.


 


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Der nächste Arbeitsgang widmet sich evtl. der Nagelhaut. Mit einer speziellen Lösung (z.B. Nagelhautentferner) wird die Haut aufgeweicht, mit einem weichen Stäbchen zurück geschoben und entfernt. Abschneiden sollte man die Nagelhaut nicht. Das Aufweichen der Nagelhaut kann auch ein Plegeöl übernehmen.

Dann kommt die vorletzte Aktion: das Polieren.
Hierzu gibt es spezielle Polierfeilen, mit denen man Längsrillen und leichte Verfärbungen auf den Fingernägeln beseitigen kann. Hier kann man sich so richtig austoben. Nach dieser abschließenden Politur sehen die Nägel bereits schön glatt und leicht glänzend aus. Im Prinzip könnte man die Nägel auch so lassen.

Der letzte Arbeitsschritt konzentriert sich auf die störenden Hauthäkchen. Hierzu gibt es kleine Hautscheren oder auch Hautzangen. Mit ihnen können verhärtete Hautstellen und Haken vorsichtig abgeschnitten werden. Somit sind die Finger (-Nägel) perfekt gepflegt.

Weitere Anmerkungen zur Maniküre ...


Maniküre - der krönende Abschluss - farbloser Nagellack


Wie können perfekt gepflegte Finger noch besser zur Geltung kommen? - richtig, mit Nagellack. Einen unscheinbaren, aber perfekt aussehenden Effekt erreicht man mit farblosem Nagellack. Er sorgt für edlen Glanz und natürliches Aussehen. Hierbei ist zu beachten, dass das Ergebnis umso besser aussieht, je glatter man vorher poliert hat.

Übrigens ist farbloser Nagellack auch uneingeschränkt für Männerhände geeignet. Auch hier sieht es edel und gepflegt aus. Wenn man Bedenken wegen des Glanzes hat, sollte man in einem Fachgeschäft nach einem speziellen Matt-Lack fragen. Das Ergebnis kann sich jedenfalls wirklich sehen lassen.

Allgemein kann man den farblosen Lack auch als Unterlack verwenden und mit einem hübschen Farblack weiter machen. Alternativ zum normalen Farbloslack kann auch ein spezieller, pflegender Unterlack oder Rillenfüller verwendet werden.



Farbige Lacke


Astor
sehr guter Nagellack von Astor

Neben dem immer gut aussehenden farblosen Lack gibt es natürlich auch viele Farblacke in mehr oder weniger guter Qualität. Wer lediglich kleine Verfärbungen beseitigen möchte, der kann einen transparenten Nude-Lack verwenden. So ein Lack verleiht den Nägeln eine natürliche Farbe und einen schönen Glanz, ist dabei aber noch leicht durchscheinend, also nich ganz deckend.

Ein guter Lack ist beispielsweise daran zu erkennen, dass er nicht nur lange hält, er lässt sich auch leicht auftragen (in möglichst nur einer Schicht), ohne streifig zu wirken. Weiterhin sollte er spätestens nach fünf bis zehn Minuten fest genug sein, um zumindest leichtere Belastungen zu verkraften. Lacke, die dafür Stunden benötigen, zählen sicherlich nicht dazu. Ein sehr gutes Beispiel für einen perfekten Farblack sind sicherlich die Minuten-Lacke von Astor, die für ein leichtes Auftragen außerdem einen extrem breiten Pinsel haben, so dass mit zwei, maximal drei Strichen der Lack perfekt verteilt ist. Und Astor ist auch ein gutes Beispiel dafür, dass gute Lacke nicht teuer sein müssen. Gute Erfahrungen habe ich auch mit Catrice gemacht.

Bei den Farben selbst sind fast keine Grenzen gesetzt. Neben den vielen Rottönen sind auch fast alle anderen Farben erhältlich, wobei es natürlich auch saisonale Farbtöne gibt. Entsprechend der Garderobe, Anlass oder Stimmung der Trägerin kommen unterschiedliche Farben zum Einsatz.

Im August 2011 geisterte mal wieder eine Posse von einem Stilberater durch die Zeitungen. Er rät allen Ernstes dazu, an der Arbeit, im Büro eher zu dezenten und gedeckten Tönen, abends hingegen zu ausgefalleneren Tönen. Schön und gut, nur welche Frau lackiert sich täglich zwei mal die Nägel neu? D.h. seine Aussage zeigt wieder einmal, dass er wenig Ahnung von dem hat, was er von sich gibt. Aber immerhin war es für eine Schlagzeile gut.

Denn wenn eine Lackierung gut aussehen soll, nimmt sie mind. 30 - 60 Minuten in Anspruch, für alle drei Lackschichten zuzüglich Trockenzeit. D.h. lieber ein- bis zweimal die Woche richtig, als jeden Tag gepfuscht lackieren. Denn:

Der Lack muss in jedem Fall dünn und gleichmäßig aufgetragen werden. Sollte die Farbe nicht gleich decken, sollte nach ein paar Minuten noch eine zweite Schicht dünn aufgetragen werden, damit die Farbe gut zur Wirkung kommt. Beide Schichten sollten dünn aufgetragen werden, damit sich keine Bläschen oder sonstige Störungen im Lack bilden können. Wenn alles getrocknet ist, sorgt ein Überlack für noch mehr Halt und Glanz.

D.h. für einem sauber lackierten Fingernagel sind mind. 3 Lackschichten notwendig.

  • 1. der Unterlack, um Nagelverfärbungen zu vermeiden.
  • 2. Farblack, der evtl. auch noch ein zweites Mal aufgetragen werden kann.
  • 3. der farblose Überlack als Glanz- und Schutzschicht.

Wenn es richtig gut aussehen soll, sind also mehrere Arbeitsschritte notwendig und man sollte sich entsprechend viel Zeit nehmen. Aber es lohnt sich ... Im Idealfall hat man zum Schluss eine gleichmäßige und glatte Oberfläche, mit einer intensiven Farbe und schönem Glanz.

Dennoch hat dieser 'Stilberater' aber auch zum Teil Recht. So war z.B. eine AD-Mitarbeiterin eines Verlages einmal zu Besuch, angeblich die Leiterin einer Abteilung. Sie hatte zwar ihren eigenen Stil, aber einen eher Schlechten. Als Repräsentantin sollte man nicht unbedingt mit einer grellen Mischung aus Rosa und Orange zu einem Kunde fahren. Die Nägel dieser jungen Frau waren alles andere als repräsentativ und gut gestylt.

Und wenn einmal eine Farbe nicht gefällt, kann man evtl. versuchen, mit zwei drei Tropfen einer anderen Farbe, die Nuance der Farbe anzupassen. Was auch sinnvoll sein kann, ist, ein evtl. zu fest gewordener Lack mit dünnflüssigem Überlack wieder verwendbar zu machen. Sehr gut geeignet hierfür ist von Catrice der 'Super Dry Gloss Top Coat'.


Nude-Style Lacke


Neben den typischen French-Lacken gibt es auch viele Lacke in verschiedenen Hauttönen. Oftmals sind diese auch extra nicht voll deckend, sondern sollen den natürlichen Nagel leicht durchscheinen lassen. Ideal also, um den Nägeln einen anderen Farbton zu geben, aber dennoch natürlich zu erscheinen.


Maniküre - jeden Tag?


Nein, das wäre zu viel des Guten. Aber jeden Tag (evtl. mehrmals) sollte man seine Hände mit einer Handcreme eincremen, damit die Haut stets zart und gepflegt bleibt. Im Laufe des Tages entstandene Hauthäkchen sollten natürlich täglich entfernt werden. Auch dies wird Ihrer Feinstrumpfhose gefallen ...

Ja, zumindest kontrollieren. Denn im Laufe der Tage werden gerade die Nagelspitzen stark beansprucht. Ist der Lack z.B. schlecht aufgetragen, zeigen sich evtl. schon nach ein bis zwei Tagen erste Abschürfungen. In diesem Fall kann man vorsichtig mit dem Farblack die abgenutzte Stelle korrigieren. Hiermit kann man die nächste komplette Maniküre zumindest hinauszögern und die Nägel sehen weiterhin gepflegt aus. Je kräftiger und deckender ein Lack ist, umso schwieriger wird jedoch diese Reparatur. Deutliche Absplitterungen sollte man natürlich vermeiden, denn die sehen noch schlechter aus, als ganz ohne Lack.


Maniküre - weitere Informationen


Auf den folgenden Seiten gibt es weitere Links zum Thema Maniküre, die nicht nur für Männer gedacht sind.


 


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