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Faszinierend sind sie ja, die meist schön schlanken Absätze von Pumps. Sie verlängern optisch die schlanken
Fesseln der Trägerin, wodurch diese noch eleganter wirken. Dieser Effekt kann durch den Einsatz von Feinstrümpfen
bzw. Feinstrumpfhosen mit Naht und Hochferse verstärkt werden. |
Bei Absätzen von ca. 7 cm und höher verändert sich auch zwangsläufig der Gang - er wirkt eleganter und graziöser. Durch die gestreckte Form der Füße und Beine ergibt sich automatisch ein aufrechter Gang, eine andere Körperhaltung, die die Dame attraktiver und selbstbewusster erscheinen lässt. Untermalt wird dies noch zusätzlich durch die kleiner wirkenden Füße.
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Besonders bei Pumps gibt es das Problem, dass bei hohen Absätzen nur die Ferse richtig Halt gibt, so dass der Schuh beim Gehen nicht
verloren wird. Leichter ist es dagegen, wenn ein Riemchen oder eine Spange den Schuh am Fuß hält. Probleme mit AbsätzenNaturbedingt haben schlanke Absätze ein weiteres Problem: sie sind zu hart. Im Vergleich zu breiten Absätzen müssen sie das Körpergewicht auf einer wesentlich kleineren Fläche abfangen. Damit die Haltbarkeit nicht leidet, ist das Material bzw. der Aufbau entsprechend fester. Das wirkt sich leider negativ auf die Gelenke (vor allem das Kniegelenk) aus. |
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Natürlich könnte ein weicheres Material helfen, dann wäre aber die Stabilität nicht mehr gegeben.
Eine Art Stoßdämpfer wäre demnach die Lösung. Und genau dieses geniale Prinzip ist in einigen Markenschuhen vorhanden.
Antishokk® nennt sich diese Technik und ist
in verschiedenen Schuhen und Stiefeln der Marken Tamaris
und Jana® zu finden.
Diese Miniatur-Stoßdämpfer fangen die Kräfte auf, die beim Gehen auftreten. Die Gelenke werden somit um ca. 50% entlastet.
Durch einen Beitrag bei n-tv bin ich auf
folgende Seite
aufmerksam geworden. Eine Orthopädin will heraus gefunden haben, dass jede Frau (von Männern war keine Rede) ihre individuelle, optimale
Absatzhöhe hat. Sie geht davon aus, dass bei einem locker gehaltenem Fuß am ausgestreckten Bein, die Höhen-Differenz zwischen Fußspitze und
Ferse die ideale Absatzhöhe ist.
Nur hat sie einen Fehler in ihrer Berechnung, der die ermittelte Höhe etwas zu hoch rechnet. Denn niemand steht auf der Fußspitze, sondern eher auf
dem Fußballen, d.h. die gedachte Linie muss eine Gerade von der Fußspitze, über den Ballen aufliegend sein. Die Differenz zwischen dieser Linie
und der Ferse ergibt die richtige Höhe.
Gehe ich bei mir von der ersten, falschen Methode aus, liege ich bei 7 cm. Bei der richtigen Methode sind es nur noch 5 cm. Sehr gut messen kann
man das z.B., wenn man auf dem Fußboden sitzt und den Fuß locker gegen einen Schrank oder eine Wand legt. Anschließend rutscht man so weit nach
vorn, dass der Fußballen ebenfalls den Schrank berührt. Die Differenz zwischen Schrank und Ferse ergibt die Absatzhöhe.
Die im Beitrag gezeigten 13 - 14 cm Absatzhöhe sind also genau genommen unsinnig, hören sich aber gut an, und darauf kommt es im Fernsehen auch
an.
Aber egal, ob diese scheinbar nicht ganz ernst zu nehmende Berechnungsmethode nun stimmt oder nicht, der wichtigste Faktor ist doch immer noch der,
ob man mit den ermittelten Absätzen überhaupt laufen kann und ob man Schuhe findet, die auch entsprechend bequem sind. Denn nicht nur alleine
die Absatzhöhe ist entscheidend. Aber wen interessieren schon diese kleinen Nebensächlichkeiten?
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Stand: 21. August 2011
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