Feinstrumpfhosen und schön glatte Beine ...


Tipps zum Epilieren


Wer gleich mit dem Epilieren anfangen möchte, der sollte als ersten Schritt die Haare mit einem Langhaarschneider auf ca. 2-3 mm kürzen. Dies ist die optimale Länge zum Epilieren.

Zum Epilieren sollte die Haut sauber und trocken sein. Der Epilierer wird dann senkrecht zur Haut geführt, damit die rotierenden Pinzetten die Haare packen können. Dabei nicht zu fest aufdrücken, weil ansonsten die Verletzungsgefahr erhöht wird (besonders bei Braun-Epilierern). Mit der freien Hand die Haut straffen, damit sich die Haare möglichst aufrichten können (soweit die Theorie).

Damit die Epilation Anfangs nicht zu sehr schmerzt, gibt es von den Herstellern verschiedene Hilfsmittel. Welche nun am besten wirkt, kann ich nicht eindeutig sagen, denn es hängt auch vom eigenen Empinden (und dem Geldbeutel) ab. Verfügbar sind beispielsweise spezielle Aufsätze, die einen Teil der Pinzettenreihen abdecken. Dadurch werden nicht gleich so viele Haare auf einmal gezupft. Weiterhin gibt es Kühlaufsätze. Durch die Kühlung soll der Schmerz gelindert werden.

Nach der Epilation sollten die Beine noch mit einer Körpermilch gepflegt werden. Danach ist erst einmal eine kurze (optische) Ruhepause angesagt, weil durch das Auszupfen kleine Rötungen entstehen können. Diese sollten aber nach einem Tag verschwunden sein. Deshalb ist es sinnvoll, Abends die Beine zu epilieren.

Doch dann kommt der Lohn der Mühe: schön glatte Beine, die in Kombination mit einer schön zarten 10-den Strumpfhose so richtig schön zur Geltung kommen - einfach sexy!


Nachteil beim Epilieren


Einen generellen Nachteil hat das Epilieren aber doch: Es erfordert etwas Übung. Durch den relativ breiten Abstand zwischen den Pinzettenpaaren bleiben immer einige Haare stehen. Man muss also mehrmals über ein und dieselbe Stelle fahren, was einen hohen Zeitaufwand bedeutet. Um die feinen Haare besser sehen zu können, bieten einige Geräte eine kleine LED, die zumindest theoretisch das Bein beleuchten sollen. Warum aber beispielsweise bei Philips eher der Anwender geblendet wird, anstatt das Bein zu beleuchten, bleibt das Geheimnis der Entwickler.

Ein weiteres Problem hat sich auch noch gezeigt: einige Haare sind sehr widerspenstig. Anstatt sich zupfen zu lassen, brechen sie einfach ab. Nach ein oder zwei Tagen sind daher wieder einzelne Stoppeln vorhanden. Um alle Haare wenigstens einmal gezupft zu haben, braucht man schon mehrere Nachbehandlungen.

ohne Beinhaare - nach dem Epilieren


Von den einzelnen 'Querschlägern' einmal abgesehen, sind die Beine aber selbst nach einer Woche noch schön glatt. Urteil: fast gut - Operation gelungen!

Nach 2, maximal 3 Wochen sind die Haare wieder nachgewachsen. Ein großes Problem (nicht nur optisch) stellen die vielen eingewachsenen Haare dar. Sie pieksen und lassen sich nicht so ohne weiteres entfernen.

Weiterhin muss man bei der Anwendung aufpassen, dass die Haut immer gut gestrafft ist. Ansonsten kann es passieren, dass die Haut von den Pinzetten eingeklemmt und aufgerissen wird (hauptsächlich bei Braun aufgetreten). Dies ist nicht nur sehr schmerzhaft, es brennt hinterher auch ganz ordentlich.


Zur Anwendung selbst:


In der Bedienungsanleitung von Braun steht zwar drin, dass die Epilation am besten nach dem Duschen oder Baden funktioniert, jedoch sollte man mind. 30 Minuten Trockenzeit einplanen. Durch das Wasser wird die Haut zwar etwas aufgequollen, wodurch sich die Haare leichter entfernen lassen, aber einige Haare sind dadurch auch nicht erreichbar.

Hinzu kommt, dass der Epilierer nicht so gut über die Haut gleiten kann, was die Anwendung erschwert. Deshalb gilt: die Haut muss zwar sauber, aber vor allem auch vollkommen trocken sein.

Will man ein besonders gutes Ergebnis erzielen, dann könnte man die Kombination Epilieren und Rasieren anwenden.


Also zuerst gründlich epilieren und anschließend beispielsweise mit dem Elektro-Rasierer (Wechselaufsatz) nachbehandeln. Nur diese Kombination liefert ein sehr gutes Ergebnis.

Das Problem ist eben, rasieren allein beschert nach 1-2 Tagen wieder viele Stoppeln. Nur Epilieren allein lässt einige Härchen stehen, besonders die sehr kurzen (wobei auch diese stören und sich kratzig anfühlen können).
Das Ergebnis kann sich aber nicht nur sehen lassen, es fühlt sich auch seidenweich an!
Nachteil: durch das Rasieren werden die Haarspitzen wieder stumpfer ( und scheinbar dicker).

Besser ist folgende Methode:
Nach der ersten Epilier-Aktion die Beine gut eincremen (keine Lotion verwenden - die kann brennen). Dadurch wird die Haut gepflegt und auch schön weich. Am nächsten Tag haben sich durch die Creme und die Bewegungen während dem Schlaf noch einige eingewachsene Haare lösen können. Diese werden in einer zweiten Behandlung ebenfalls entfernt. Einigen ganz hartnäckigen Exemplaren kann man noch zusätzlich mit einer feinen Pinzette (sehr vorsichtig) zu Leibe rücken. - Das Ergebnis ist spürbar besser.


Das verschweigen die Hersteller ...


Nachdem ich nun seit 2001 regelmäßig epiliere, kann ich sagen, dass einige Behauptungen der Industrie viel Ausdauer benötigen.

  • die nachwachsenden Haare werden zunächst nicht weniger und auch nicht feiner
  • bei regelmäßiger Anwendung ist eher eine wöchentliche Epilation notwendig (im Gegensatz zu den versprochenen drei bis vier Wochen)

Hinzu kommt:

  • die vielen eingewachsenen Haare stören sehr
  • ein Problem sind Pickel, die hauptsächlich an der Unterseite der Oberschenkel auftreten

Zum ersten Punkt: es hat sehr lange gedauert. Nach mehr als 10 Jahren regelmäßiger Anwendung komme ich nun mit dem dreiwöchigem Rhythmus auf niedrigem Niveau zurecht. D.h. es wachsen nun wirklich deutlich weniger Haare nach.

Zum zweiten Punkt: Dadurch, dass viele Haare beim Nachwachsen einwachsen, kommt ständig neuer Nachschub an die Oberfläche. Wirklich haarfrei sind vielleicht 2 Tage, dann kommen vereinzelt neue Haare zum Vorschein. Nach einer Woche haben sich dann schon einige angesammelt, so dass sich eine neue Behandlung lohnt. Wie aber zuvor schon angedeutet, nach vielen Jahren des epilierens wird es deutlich besser.

Gegenüber rasieren hat diese Methode aber trotzdem einen ganz entscheidenden Vorteil:
So viele Stoppeln, wie 2 Tage nach einer Rasur, sind evtl. wirklich erst nach 2-3 Wochen vorhanden. Wenn man wöchentlich nur einmal epiliert, man hat durchgehend einen wesentlich niedrigeren Level an Haaren und somit ein dauerhaft zufriedenstellendes Ergebnis.

Zum dritten und vierten Punkt: das ist wirklich sehr lästig. Bei der überwiegenden Mehrheit gibt es keine weiteren Probleme, von der Optik einmal abgesehen. Vereinzelt finden die Stoppeln aber nicht den Weg zur Hautoberfläche und enden total verkutzelt in einem Pickel. Daraus entfernte Haare von 1-2 cm Länge sind keine Seltenheit.



 


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Seite bearbeitet am 04.05.2018.



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