Feinstrumpfhosen und Maniküre - schöne Hände


Weitere Tipps und Anmerkungen zum Thema


Wie bearbeitet man seine Nägel eigentlich richtig?

Diese Frage wird von vielen Ratgebern immer wieder gerne aufgenommen. Unter den sogenannten Fachleuten befinden sich Nageldesignerinnen, Ärztinnen usw. Leider hat man mindestens fünf verschiedene Ansichten wenn man zehn Berichte liest. Also selbst bei so einem 'banalen' Thema sind sich die Fachleute nicht einig.


Wie lang sollten die Nägel sein?


Selbst hier sind sich die 'Fachleute' nicht einig. Richtig unsinnig war einmal ein Beitrag in der 'Apotheken Umschau' unter dem Titel 'Gepflegte Fingernägel'. Hier ging es einerseits um die Form wenn gekürzt wird, was ja in Ordnung war. Dümmlich war jedoch eine Empfehlung über die Länge der Nägel. Diese sollen nicht über die Fingerkuppe hinaus ragen. Farbige Lacke sollen auf kurzen Nägeln am besten wirken. Lange Nägel sollen sowieso Out sein. - Was soll man zu so einem Murks noch sagen: Aua!

Wer seine Nägel dermaßen kürzt, braucht sich nicht zu wundern, wenn jede Berührung weh tut. Damit besteht kein Schutz des meist recht empfindlichen Bereiches zwischen Fingernagel und Fingerkuppe. Interessant dagegen war ein Bild auf der gegenüberliegenden Seite des Artikels. Eine Frau mit perfekt manikürten Fingernägeln. Deren Nagel stand aber ca. 1 mm über (sichtbares Nagelweiß) - weniger sollte es nicht sein!

Das gilt auch für die Fußnägel. Egal was irgend jemand angibt: bis auf den Nagelansatz zu kürzen ist absolut falsch und tut bei jeder Berührung weh. Ausnahme: man kürzt immer soweit und ist entsprechend abgehärtet.


Schere oder Knipser?


Oft wird angegeben 'auf keinen Fall eine Schere verwenden'. Dies ist natürlich purer Unsinn, denn es kommt darauf an, womit man besser zurecht kommt. Natürlich ist hier eine kleine Nagelschere gemeint, deshalb gibt es auch diese kleinen Dinger.

Wichtig ist vor allem, dass man vor einer Maniküre die Nägel ein paar Minuten einweicht. Dadurch wird vermieden, dass die Nägel splittern. Verzichtet man auf das Einweichen, dann sollte man einen Knipser verwenden. Ansonsten spricht absolut gar nichts gegen eine Schere!


Feilen


Hier ist die Auswahl noch größer: Sandblatt, Glas, Metall, Saphir, Holzkern usw. Jeder empfiehlt etwas anderes und jeder sagt etwas anderes über deren Handhabung aus. Einzig entscheidend ist auch hier das glatte Endergebnis.

Der dümmlichste Tipp war einmal: 'auf keinen Fall eine Metallfeile verwenden. Dadurch entsteht zu viel Hitze und die Nägel können schmelzen' ... weiter hieß es dann 'durch die Holzkern-Feile wird die Schnittfläche thermisch versiegelt'. Ja was denn nun? Bedeutet thermisch denn nicht 'durch Wärme'? ... 'und immer nur in eine Richtung feilen' ...

Jedenfalls wird mit der Feile der Nagel rund und glatt gefeilt. Somit werden alle Haken und Kanten abgerundet. Je feiner die Feile ist, umso glatter wird die Oberfläche. Ich selbst verwende hierfür eine zweiseitige Saphirfeile, die eine unterschiedliche Körnung hat.

Es gibt auch den Tipp, gar keine Schere oder Knipser zu verwenden, sondern den Nagel ausschließlich mit einer Feile zu kürzen. Das geht zwar auch, dauert aber auch länger.


Nagelhaut


Ob man seine Nagelhaut entfernen muss, ist eine Frage, die jeder für sich entscheiden muss. Tatsache ist jedenfalls, dass Nagellack schneller abblättert, wenn er auf die Nagelhaut aufgebracht wird. Also ist die Frage geklärt, wer und wann die Nagelhaut entfernen sollte.

Jedoch wie entfernt man die Nagelhaut? Einweichen und zurück schieben ist der richtige Weg. Ob man den Nagel nun mit einem Nagelöl, Nagelhautentferner oder Nagelpeeling einweicht, ist ziemlich egal. Das Ergebnis ist ähnlich.

'Auf keinen Fall ein Holzstäbchen verwenden' oder 'nur mit einem Rosenholzstäbchen machen' ... aha - schon wieder uneins. Ein weicher Gegenstand sollte es aber unbedingt sein. Ob dies nun Rosenholz oder ein 'Hufstab' aus weichem Kunststoff ist, ist doch eigentlich egal. Wichtig ist dabei, dass man die Nagelhaut sanft zurück schiebt und diese vor dem Nagelansatz entfernt, allerdings ohne diesen zu beschädigen. Weniger entfernen ist hier besser, sonst tut es anschließend weh.


Rillen


Die meisten Menschen dürften Rillen auf den Nägeln haben. Auch hier konnte ich schon lesen: 'das kommt von einer übertriebenen Maniküre' - so ein Unsinn. Flecken, Verfärbungen und Rillen können mehrere Ursachen haben. Im Zweifelsfall sollte man seinen Haus- oder Hautarzt fragen. Der sollte mögliche Ursachen abklären können. Oft reicht schon ein kleiner Stoß auf den Nagelansatz und schon entsteht eine Querrille.

Wer nicht lackieren möchte, kann mit Hilfe von Polierfeilen wenigstens Ansatzweise zu schön glatten und dezent glänzenden Nägeln kommen. Sie können auch helfen, oberflächige Verfärbungen zu beseitigen.


Hauthäkchen


Seitlich und vorn am Nagel entstehen oft verschieden große (und unangenehme) Häkchen. Diese sind besonders gut sichtbar, wenn die Finger eine Zeit lang im Wasser waren. Am leichtesten entfernen lassen sich diese kleinen Störenfriede mit einer Hautzange. Hierbei ist allerding auf Qualitätswerkzeug zu achten. Die Schneiden müssen ohne großen Kraftaufwand sauber schließen. Ansonsten schneiden die Teile nicht, sondern sie quetschen die Haut ab. Genauso muss man aufpassen, dass man nicht zu viel auf einmal abschneidet. Mit etwas Übung gelangt man aber zu einem sauberen Ergebnis.



 


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Seite bearbeitet am 04.05.2018.



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