Beine

Damenkleidung

Damenkleidung ganz allgemein


Per Definition kann man sagen, dass Damenkleidung für Frauen und Herrenkleidung für Männer gedacht ist - soweit die Theorie. Dementsprechend kaufen Frauen in der Damenabteilung und Männer in der Herrenabteilung ein, ebenfalls zumindest theoretisch. In Wirklichkeit dürfte der Anteil von Frauen, die in der Herrenabteilung einkaufen, relativ hoch sein. Das aber nicht nur, weil sie für ihre Partner etwas einkaufen, sondern auch weil sie dort einzelne Teile für sich selbst entdeckt haben. D.h. viele Frauen tragen ganz selbstverständlich auch Herrenbekleidung, nur es interessiert keinen.

Frauen, die Herrenkleidung anziehen, sind nichts ungewöhnliches und dementsprechend oft anzutreffen - in Hosen, Hemden usw., ja sogar Schuhe sind teilweise anzutreffen. Wenn man die Frauen nach dem 'Warum?' fragen würde, dann kommt sicherlich die Antwort 'weil es gut passt und mir gefällt' oder so ähnlich. Frauen haben das schon immer gemacht und wird sich auch nicht ändern.

Es gibt aber auch Männer, so wie ich selbst auch, die sich gerne in der Damenabteilung bedienen. Auch hier gilt die gleiche Antwort auf die Frage nach dem 'Warum?'. Und auch hier gilt: Weil es mir gefällt, passt und meist bequemer ist. Der Unterschied ist nur eben, dass Frauen das einfach machen, und Männer müssen sich anhören: 'wie kann der nur ...'


Die meisten Männer könnten mit Damenkleidung wahrscheinlich eh nichts anfangen, Macho-Typen schon gar nicht. Aber selbst viele Frauen lehnen Männer in Damenkleidung ab, weil sie auf kernige Typen stehen - Röcke tragen sie lieber selber, falls sie denn welche tragen.

Insgesamt gesehen stimmt die Theorie, dass Damenkleidung nur für Frauen bestimmt ist, aber sicherlich nicht mehr. Damenkleidung ist nun einmal bequemer und fühlt sich einfach besser an, wenn der Schnitt, die Machart usw. stimmen. Dementsprechend gibt es auch keinen Grund, warum ein Mann nicht auch Damenkleidung tragen kann, denn sie ist alternativlos.


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Wie der Name schon sagt, werden diese Kleidungsstücke für beide Geschlechter angeboten - sie sind meist farb- und schnittneutral. Ein gutes Beispiel hierfür sind neutrale, einfache Jeans.

Ein Merkmal zur Unterscheidung ist z.B. der Reißverschluss. Ob aus historischen Gründen oder nur zur reinen Unterscheidung: Bei Damenkleidung ist er von links zu öffnen, bei Herrenkleidung von rechts. Wie sieht es aber bei Jeans aus? Hier gehen die Reißverschlüsse überwiegend von rechts auf: Ist es dann nicht zwangsläufig eine Herrenhose?

Wie man schon an dem einfachen Beispiel sehen kann, sind die Grenzen fließend und im Grunde genommen unsinnig. Ein passendes Kleidungsstück zu finden, ist bei den gängigen Konfektionsgrößen und Passformen teilweise schon Glücksache. Und wenn etwas wirklich gut passt und man sich darin wohlfühlt, dann ist die Frage nach Männlein oder Weiblein doch reichlich nebensächlich, oder?

Bei den Hosen, die ich in der Damenabteilung gekauft habe und täglich trage, fällt es jedenfalls nicht auf, dass es eigentlich ein Damenmodell ist. Ich genieße nur eben den weicheren, elastischen Stoff und die gute Passform. Mein A... hängt nicht auf "halb drei".


 


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Ausreden - oder eine Erklärung


Zurück zum ersten Abschnitt: Warum wird ein Mann in Damenkleidung schief angeschaut?

Nun, im Prinzip ist das ein ganz einfaches Problem unserer Gesellschaft. Die alte Frauenrolle (mit Kindern und am Herd) gibt es nicht mehr wirklich. Beruflich durchsetzen können sich aber nur die Starken - eben die "mit den Hosen an". Und das sind meist die Männer.

Warum wohl sonst, sind Frauen in Führungsetagen auch oft als "Mannweiber" verpönt? Liegt es am Kurzhaarschnitt, an der Hose oder an der tieferen Stimme? Wir leben nun einmal in einer von Männern dominierten Welt. Ob das allerdings gut ist, darf stark bezweifelt werden.

So, und wenn nun alle auf Männlichkeitswahn stehen, da kann es ja wohl nicht sein, dass ein Mann freiwillig Frauenkleidung anzieht und einen auf Weichei macht! Der Trend liegt doch eher im Anzug für Frauen - also in Richtung Männlichkeit. Jedoch: haben diese Frauen auch schon mal etwas vom sog. Kostüm gehört? Also der Kombination aus Rock und Jacke?

Ich für meinen Teil gebe aber gerne zu, dass ich für diese Definition ein Weichei bin - was soll's. Gut, viele Frauen mögen nur Machos und haben auch nur solche verdient. Etwas Gefühl zu zeigen (auch in dem man sich selbst verwöhnt), hat aber noch nie geschadet.


Weitere Vertiefung des Themas


Da dieses Thema viel zu komplex ist, als dass es auf eine Seite passen würde, sind auf den folgenden Seiten viele vertiefende Gedanken und Denkanstöße zu finden (auch teilweise doppelt, um den Zusammenhang besser darzustellen). Natürlich muss jeder für sich selbst herausfinden, warum ein Mann so handelt bzw. welche Beweggründe dahinter stecken. Vor allem sollen diese Gedanken aber dazu anregen, sich einmal etwas näher mit dem Thema zu beschäftigen.

Wenn nach der Lektüre dieser Seiten eine etwas andere Sichtweise und mehr Verständnis für den 'Mann in Damenkleidung' entstanden ist, dann hat sich die Arbeit doch gelohnt. Ich will dabei helfen, Vorurteile und falsche Informationen abzubauen.

Denn seien wir mal ehrlich: haben Sie schon einmal einen Mann im Rock gesehen bzw. welche Meinung haben Sie davon? Wenn Sie schon einen gesehen haben, dann wahrscheinlich in einer der dümmlichen Nachmittagssendungen. Und das kann nun wirklich kein Maßstab sein. Hierbei handelt es sich meist um übertrieben gestylte, geltungssüchtige 'Pausenclowns'. Mit dem 'normalen' Mann in Damenkleidung haben diese Typen auch nicht das geringste gemeinsam. Sie schaden nur dem allgemeinen Ruf.

Von daher gesehen, gehen Sie ohne Vorurteil an die Sache heran und lassen Sie sich informieren. Bilden Sie sich Ihre eigene Meinung:



 

Fazit


Es lohnt sich sehr, sich einmal mit diesem Thema auseinander zu setzen. Viele Männer tragen Damenkleidung ganz bewusst und sehen das auch als selbstverständlich an. Andere Männer wiederum wissen gar nicht, welcher Tragekomfort ihnen ohne Damenkleidung entgeht. Vielen Frauen dürfte nun klar werden, warum gerade ihr Partner auf Damenkleidung steht. Oder sie werden zu der Überlegung animiert, ob Damenkleidung nicht auch etwas für ihren Partner wäre.

Genauso könnte das Thema auch dazu beitragen, dass Frauen auch endlich wieder mehr Röcke tragen. Denn wenn schon Männer etwas faszinierendes daran finden, warum dann nicht auch die Frauen selbst.

Neben kritischen und hinterfragenden Stimmen wird aber jedenfalls klar, dass sich kein Mann verstecken muss, wenn er Damenkleidung trägt. Im Gegenteil, er sollte offen und selbstverständlich damit umgehen, auch wenn es teilweise schwer fällt.


 


Kommentare


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  • Hallo, die Sichtweise ist doch bestimmt noch etwas weiter gestreckt ... Es kommt darauf an, welche Intention der Träger verfolgt. Außer der Bequemlichkeit u.ä. gibt es bestimmt auch den Punkt der Rollendefinition. So empfinde ich es auf jeden Fall. Es kommt wohl auf die persönliche Einstellung und Neigung an. - Christian

  • Ich bin Damenwäscheträger, trage ausschließlich Damenstrumpfhosen, Damenstrümpfe mit Strumpfhalter, Miederwäsche, Damenschlüpfer, Damenunterhemden und Unterkleider. Besitze auch Ballerinaschuhe und lange Damenstiefel. Ich trage diese Sachen bereits seit vielen Jahren. Da ich mittlerweile im Seniorenalter bin, trage ich bei der Damenunterwäsche vorwiegend Wäsche im Vintage-Stil, bzw. Omawäsche. Ich bin nicht schwul, aber nachdem ich schon zum zweiten mal verwitwet bin, besuche ich ihre Homepage seit mehreren Jahren regelmäßig. Ich finde sie sehr interessant und es gibt mir das Gefühl, dass ich mit diesem Anliegen nicht alleine bin. - Peter

  • Hallo Klaus, ich bin gerade irgendwo in den unendlichen Weiten des Webs über Deine Seite gestolpert. Ganz nett. Auch die von Dir zwischen den Zeilen vorgebrachte Idee, dass selbst Männer Strumpfhosen tragen können. Hmm, ... das mache ich schon seit längerer Zeit. Und dabei bin ich weder Crossdresser, noch Dragqueen oder Gender-Freak. Ich trage einfach nur, was mir gefällt, wobei mein Modebegriff ziemlich weit gefasst ist. Schau einfach mal vorbei bei mir: www.ModeMuth.de. - Liebe Grüße, Markus


 


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